Neues Projekt mit unserem Partner AWIT DRONE

Am Sonntag vor zwei Wochen hatten wir mit unserem Partner AWIT DRONE ein neues Projekt auf der Hauptfeuerwache und unserer Unterkunft. Auch in Zeiten von Corona bleiben wir nicht nur bei Einsätzen kreativ. Wie schon zu Bauzeiten danken wir Abel und Morris auch dieses Mal für das tolle Projekt. Aber seht selbst!

Wenn ihr uns ebenfalls aktiv unterstützen wollt, könnt ihr uns eine Nachricht schreiben.

Übung am Cityairport

Im Dezember - lange bevor wir coronabedingt vorerst unsere regelmäßigen Übungsdienste aussetzen mussten, nahmen wir zum Jahresabschluss mit unserer Abteilung an einer größeren Übung auf dem Gelände des Flughafens Mannheim teil. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr Mannheim, der Flughafenfeuerwehr und dem ASB Mannheim übten wir den Ernstfall.
Da Szenario: Eine große Linienmaschine kollidierte mit zwei kleineren Sportmaschinen und brennende Trümmerteile setzten auf dem benachbarten Parkdeck Autos in Brand. Dabei wurde eine zweistellige Anzahl an Personen teils schwer verletzt.
Nach Eingang der Alarmierung fuhren wir mit unseren beiden Löschfahrzeugen aus dem Bereitstellungsplatz auf das Gelände des Flughafens, um die dort bereits tätigen Kräfte der Berufsfeuerwehr zu unterstützen. Unsere Einsatzaufträge bestanden darin eine verletzte Person auf dem Dach des Parkhauses zu versorgen und anschließend über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr zu retten. Ebenfalls waren wir dafür zuständig die Brandbekämpfung eines geparkten Fahrzeugs im Parkhaus zu übernehmen.
Die Übung lief insgesamt sehr koordiniert und strukturiert ab. Die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen lief sehr gut und gemeinsam konnte das Übungsszenario erfolgreich bewältigt werden.
Mit über 90 beteiligten Kräften war diese Übung ein voller Erfolg zum Jahresabschluss und die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten und Organisationen wurde weiter gestärkt, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Danke auch an die Kameraden der Flughafenfeuerwehr für die super Verpflegung und die sehr angenehme, kameradschaftliche Atmosphäre. Gerne sind wir bei einer nächsten Übung wieder dabei.

Weltfrauentag 2020

Heute ist Weltfrauentag 🥳
Auch wir sind stolz auf unsere 13 Kameradinnen in unserer Abteilung!
Frauenpower💪🏻🚒
Gleichberechtigung wird bei uns gelebt.

Grundlehrgang bestanden!

Herzlichen Glückwunsch zum bestanden Grundlehrgang und herzlich willkommen jetzt ganz offiziell in unserer Abteilung 🥳🚒 Auch wenn im Grundlehrgang erstmalig mehr Frauen als Männer vertreten waren , tragen wir unseren Kameraden auf Händen.. Ehm Schultern 😏🚒🎉 Kehrt immer gesund von den Einsätzen zurück und passt auf euch auf.

Abriss altes Feuerwehrgerätehaus

In diesen Tagen verschwindet auf der Mallau ein Stück Neckarauer Feuerwehrgeschichte. Derzeit wird unser altes Gerätehaus, Standort der Neckarauer Feuerwehr 1994-2016, abgerissen.
In das Gebäude war die Freiwillige Feuerwehr Neckarau eingezogen, nachdem das im Jahr 1979 notdürftig bezogene Alte Badehaus im Ortskern Neckaraus aus allen Nähten geplatzt war und für einen zeitgemäßen Feuerwehrdienst nicht mehr genug Platz bot.
Auch wenn wir uns in unserer neuen Heimat, der Hauptfeuerwache, sehr wohlfühlen und keiner von uns
noch einmal mit dem alten Gerätehaus tauschen würde, so hat sich in 23 Jahren doch die eine oder andere Erinnerung angesammelt, die wir mit dem alten Standort verbinden.
Ein paar Bilder unserer alten Unterkunft aus ihren letzten Tagen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Silvesterbereitschaft 19/20

Das Jahr 2019 ist in ein paar Stunden vorbei.
Auch dieses Jahr stellen wir zusammen mit der Freiwillige Feuerwehr Mannheim Abt. Innenstadt, Feuerwehr Mannheim Abteilung NORD, Feuerwehr Mannheim, Abteilung Rheinau, Feuerwehr Wallstadt - Freiwillige Feuerwehr Mannheim Abteilung Wallstadt und natürlich der Berufsfeuerwehr Mannheim die Sicherheit Mannheims in der Silvesternacht sicher.

Hoffentlich sehen wir uns heute Nacht nicht!

Wir wünschen euch und euren Familien einen sicheren und guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahrzehnt!

Personalintensiver Mittwoch

Am heutigen Tage hatten wir gleich mehrere Dinge parallel zu erledigen. So ereilte uns zunächst ein Hilfeersuchen aus der SAP-Arena. Kurz vor einem Konzert, gab es ein technisches Problem an den Brandschutzeinrichtungen, welches bis Konzertbeginn nicht repariert werden konnte. Man bat uns daher ein LF und die dazugehörige Mannschaft zu stellen, um das Event abzusichern. Gerade als sich genügend freiwillige Helfer für das Konzert gefunden hatten, wurden wir zusätzlich zu einem Gefahrstoffeinsatz alarmiert. Doch auch für diesen Einsatz erreichte genügend Personal die Hauptfeuerwache. Neben 6 Leuten in der SAP-Arena, befanden sich nun auch 10 weitere am Rangierbahnhof im Einsatz. Und dort sollten sie auch noch einige Zeit bleiben, da der Einsatz bei wechselweise Schnee- und Eisregen noch ganze 7 Stunden lang andauern sollte.

Besonders zu loben sind die Kameradinnen und Kameraden, die sich für den Fall eines noch längeren Einsatzes zu einer zweiten Schicht gemeldet hatten. Denn nachdem dieser doch gegen 23:30 Uhr beendet war, fuhren sie trotzdem die Wache an, um der mittlerweile erschöpften Truppe zu helfen die nassen Ausrüstungsgegenstände zum Trocken aufzuhängen.

Objektübung

Bevor unser altes Gerätehaus auf dem Morchhof nun letztlich abgerissen wird, nutzten wir heute die Chance eine Objektübung in unserer ehemaligen Unterkunft abzuhalten. So hielt für diesen Abend ein Studentenwohnheim Einzug. Die Lage war brisant: Einem Studenten war beim Rauchen die Wasserpfeife umgefallen und so waren die glühenden Kohlen auf sein Sofa gefallen, welches sich sofort entzündete. Bis er den Feuerlöscher auf dem Gang geholt hatte, stand bereits die gesamte Couch in Vollbrand. Da er noch nie den Umgang mit einem Feuerlöscher geübt hatte, waren seine Löschversuche auch nicht von großem Erfolg gekrönt, sodass er sich an ein Fenster retten musste.

Bei Eintreffen bot sich unseren Führungskräften zunächst ein chaotisches Bild. Studenten die sich aus dem verrauchten Treppenraum flüchteten und eine Person, die schreiend am Fenster mit den Armen fuchtelte. Schnell stand fest, dass noch weitere Personen vermisst wurden. Während einer umfassenden Nachalarmierung weiterer Kräfte, wurde ein massiver Innenangriff vorbereitet. Insgesamt drei Trupps zur Menschenrettung, sowie ein Trupp zur Brandbekämpfung betraten das Gebäude. Es wurde ein Patientensammelplatz eingerichtet, sowie ein Lüfter in Stellung gebracht. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle großflächig von einem Trupp ausgeleuchtet. Nachdem mehrere Personen, darunter auch der Student am Fenster, durch Trupps sicher aus dem Haus gebracht werden konnten, wurde ein Mitglied des Brandbekämpfungstrupps durch herabstürzende Deckenteile - natürlich nur fingiert. Der sich sofort in Bewegung setzende Rettungstrupp, holte auch ihn mit nur einem gebrochenen Bein sicher aus dem Haus heraus.

Fazit: Eine tolle Übung, bei der vor allem unsere Trupps im Innenangriff auf ihre Kosten kamen. Viele Türen die es aufzubrechen und zahlreiche bewusstlose Personen die es zu retten galt, führten sie an ihre körperliche Belastungsgrenze. Eine für den Ernstfall sehr wichtige Erfahrung.

Probenahmeübung Biologie und Chemie

Da unserer Abteilung in Mannheim die Aufgabe des Gefahrstoffzuges übertragen wurde, ist das Üben des dazugehörigen Handwerkszeugs unverzichtbar. Durch unser Mitwirken in der Analytischen Task Force, sind gerade die Ansprüche an eine sorgfältige Probenahme stark gestiegen. Schließlich gilt es gewisse Standards in der Art und der Qualität der Probenahme zu wahren, um abschließend genaue und vergleichbare Analysen im Labor durchführen zu können. Im Nachgang der "BAO Salus"-Übung, bei der wir in Mannheim das Vorgehen bei einem Bioterroranschlag behördenübergreifend trainiert haben, war es recht einfach ein geeignetes Szenario für die heutige Probenahme zu finden.

So war die Aufgabe in einem "Wohngebäude" mehrere Proben von undefinierten Stoffen zu nehmen. Fest stand nur, dass sowohl biogefährliche, als auch chemische Stoffe vorhanden waren. Dabei handelte es sich um Flüssigkeiten, Pulver und Stäube. Um die Sauberkeit der Probenahmen festzustellen, wurden den Stoffen Farbpigmente beigefügt, welche unter UV-Licht leuchten.

Bei der Probenahme selbst gibt es einen Katalog von standardisierten Probenahmeverfahren zu den drei Hauptkategorien Radioaktiv, Biologisch und Chemisch. Je nach Beschaffenheit des Stoffes wird aus diesem ein geeignetes Verfahren ausgewählt. Größere Unterschiede gibt es hierbei vor allem bei der Dekontamination der Proben und des Personals. Während eine chemische Probe meist mit Wasser einfach dekontaminiert werden kann, bedarf es bei Bio-Proben eines Desinfektionsmittels mit entsprechend langer Einwirkzeit.

Mit mehreren Trupps probten wir einige dieser Standartverfahren und die Ergebnisse lassen sich sehen. Nach der Dekontamination, waren keine Farbpigmente auf der Aussenseite der Probe, sowie unseren Kameraden, mehr nachweisbar.