ATF Einsatz

Lage:

Aus bislang ungeklärter Ursache war ein, auf einem Werksgelände befindlicher, Tankzug mit 33%iger Salzsäure leckgeschlagen. Die Ortsfeuerwehr leitete bereits erste Abdichtungsversuche ein. Ebenfalls wurden entstehende Dämpfe mit einem Wassernebel eingefangen.

Maßnahme (NE):

Wir führten in der unmittelbaren Umgebung des Industriegebiets mit dem Erkunder Messungen durch. Ebenfalls führten wir mit dem SIGIS – System des ELW ATF von einer nahe gelegenen Brücke eine Fernerkundung durch. Ein zweiter Erkunder verblieb auf der Hauptfeuerwache in Bereitstellung.

Einsatzende:

07.01.2019 /16:43 Uhr

Lfd.-Nr. 06

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

An einem Kesselwagen mit Schwefelsäure hatten Mitarbeiter eine Nebelbildung beobachtet. Daher wurde ein Produktaustritt vermutet.

Maßnahme (NE):

An der Einsatzstelle wurde ein Aufenthaltszelt mit Heizung und Beleuchtung, sowie die Einpersonendusche von uns errichtet und betrieben. Zwei Trupps der Berufsfeuerwehr waren zur Erkundung unter Chemikalienschutzanzug Form 3 im Einsatz. Diese mussten jedoch nicht von uns dekontaminiert werden, da sich der Nebel als Wasserdampf herausstellte und somit kein Produkt ausgetreten war.

Einsatzende:

11.12.2019 /23:37 Uhr

Lfd.-Nr. 114

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aus einem Gaswäscher trat 5% Schwefelsäure aus. Ein Trupp der Berufsfeuerwehr versuchte die Stelle abzudichten. Als das nicht gelang, wurde die Schwefelsäure in Behälter umgepumpt.

Maßnahme (NE):

Wir übernahmen die Dekontamination der eingesetzten Trupps und des Werkzeugs.

Einsatzende:

02.08.2019 / 05:39 Uhr

Lfd.-Nr. 79

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aus einem Seefrachtcontainer trat ein Pflanzenschutzmittel aus. Der Container befand sich bei Eintreffen bereits in einer Auffangwanne. Ein Trupp der Berufsfeuerwehr begutachtete den Container unter Chemikalienschutzanzug Form 3 und zog eine Probe.

Maßnahme (NE):

Wir errichteten eine Dekonstelle und dekontaminierten den eingesetzten Trupp.

Einsatzende:

31.07.2019 / 14:27 Uhr

Lfd.-Nr. 78

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aus einem Kesselwagen trat Frostschutzmittel aus.

Maßnahme (NE):

Die Mannschaft des Dekon-P montierte eine Plane an dem Kesselwagen. Diese soll verhindern, dass austretendes Frostschutzmittel die Umwelt verschmutzt. Das LF10 stellte den Stadtschutz sicher.

Einsatzende:

26.07.2019 / 22:04 Uhr

Lfd.-Nr. 77

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Durch einen Fehler beim Befüllen eines Tankwagens, gelangte 33%-ige Salzsäure in eine, teils mit Altöl gefüllte, Tankkammer aus Aluminium. Da davon ausgegangen werden musste, dass die Salzsäure sowohl mit Bestandteilen des Altöls, als auch mit der Tankwand chemisch reagiert, beschloss man den Tankinhalt schnellstmöglich in IBC Container umzupumpen.

Maßnahme (NE):

Die Einsatzbereitschaft des LF10 wurde zunächst aufgelöst, um den Erkunder zu besetzen. Gegen 13:25 Uhr wurde das LF10 mit neuem Personal wieder einsatzbereit dem Stadtschutz zugewiesen. Der Erkunder konnte nach einer Stunde wieder entlassen werden. Der Dekon verblieb an der Einsatzstelle und übernahm das Entkleiden der eingesetzten Trupps.

Einsatzende:

05.06.2019 / 15:54 Uhr

Lfd.-Nr. 53

Brand in einer Industrieanlage

Lage:

Brand einer Lagerhalde für Wertstoffe.

Maßnahme (NE):

Fernerkundung mittels SIGIS vom ELW ATF, sowie Messfahrten mit den Erkundern innerhalb des Stadtgebiets. Es konnte keine weitere Bedrohung des Brandrauches festgestellt werden.

Einsatzende:

16.05.2019 / 05:34 Uhr

Lfd.-Nr. 47

Gefahrguteinsatz

Lage:

Auf dem Rangierbahnhof kam es zu einem Produktaustritt an einem Kesselwagen.

Maßnahme (NE):

Es wurde von uns ein Dekonplatz aufgebaut, auf dem zwei CSA-Träger der Berufsfeuerwehr von uns dekontaminiert und gereinigt wurden.

Einsatzende:

07.04.2019 / 20:33 Uhr

Lfd.-Nr. 41

ATF Einsatz

Lage:

Brand in einem Heidelberger Chemieunternehmen

Maßnahme (NE):

Während der Erkunder bis 12:15 Uhr auf der Wache in Bereitschaft blieb, führte der ELW ATF an verschiedenen Messpunkten Schadstoffwolkenscans mittels SIGIS durch.

Einsatzende:

02.02.2019 / 11:30 Uhr

Lfd.-Nr. 07

Freisetzung radioaktiver Stoffe

Lage:

Bei einem abfallverarbeitenden Betrieb schlug eine Strahlenwarnsonde Alarm, als ein Mitarbeiter sich ihr näherte. Im Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass sich der Mann vor kurzem einer medizinischen Behandlung unterzogen hatte, bei der ihm ein harmloses, schwach radioaktives Kontrastmittel gespritzt wurde.

Maßnahme (NE):

Die Besatzung des Dekon-P baute zur Beheizung der Einsatzstelle ihren Heizlüfter auf. Der Erkunder hatte keine Tätigkeit an der Einsatzstelle. Das LF10 verblieb zum Stadtschutz besetzt auf der Wache.

Einsatzende:

24.01.2019 / 17:30 Uhr

Lfd.-Nr. 04