Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Bei Arbeiten mit dem Gabelstapler wurde ein Fass mit Dimethylaminoethanol versehentlich angestochen. Diese Flüssigkeit ist giftig, ätzend sowie leichtentzündlich. Durch die Leckage kam es zu einer Kontamination des umliegenden Bereichs. Bei Eintreffen hatten die Kräfte der Berufsfeuerwehr bereits eine erste Erkundung durchgeführt. Personen waren keine betroffen.

Maßnahme (NE):

Wir errichteten und betrieben eine Dekontaminationsstelle, um das eingesetzte Personal zu dekontaminieren. Da der Stoff mit Wasser gut verdünnbar war, genügte eine Dekontaminationsdusche. Die CSA-Träger der Berufsfeuerwehr streuten die ausgetretene Flüssigkeit mit Bindemittel ab, welches dann der Entsorgung zugeführt wurde. Das leckgeschlagene Fass wurde in einem Überfass gesichert. Das Abwasser der Dekondusche wurde zunächst aufgefangen und konnte nach Rücksprache mit den Kräften der BASF Werkfeuerwehr stark verdünnt der Kanalisation zugeführt werden.

Einsatzende:

Di. 11.09.2018 / 21:43 Uhr

Lfd.-Nr. 87

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Bei Verladearbeiten waren ca. 40 Liter Benzol ausgetreten. Diese gelangten auch ins Hafenbecken. Das Hafenbecken wurde daraufhin mit Ölsperren abgeriegelt und das Benzol verdunsten gelassen. Ausgetretenes Benzol auf dem Schiff wurde mittels Bindemittel aufgenommen.

Maßnahme (NE):

Der Erkunder führte einige Luftmessungen im Umfeld durch. Diese zeigten jedoch keine Auffälligkeiten.

Einsatzende:

Do. 12.07.2018 / 14:08 Uhr

Lfd.-Nr. 77

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Durch einen Verkehrsunfall wurde ein Bahnbetriebshäuschen stark beschädigt. Die darin verbauten Batterien der Notstromversorgung verloren daraufhin Batteriesäure.

Maßnahme (NE):

Ein Trupp unter CSA wurde zur Bergung der Batterien aus dem havarierten Batterieraum geschickt. Die Batterien wurden in einem, mit Folie ausgeschlagenen Kunststoffbehälter gesichert. Ein weiterer Trupp wurde unter Form 2 mit der Dekontamination des Einsatzpersonals, dem anschließenden Abbinden der ausgetretenen Batteriesäure und der Dekontamination den Platzes beauftragt.

Einsatzende:

Sa. 16.06.2018 / 04:05 Uhr

Lfd.-Nr. 76

B5 (Lagerhallenbrand)

Maßnahme (NE):
Mit dem Erkunder wurden Luftmessungen an der Einsatzstelle und im Umfeld vorgenommen.

Einsatzende:

Mo. 30.04.2018 / 19:52 Uhr

Lfd.-Nr. 30

Gefahrstoffaustritt

Maßnahme (NE):

Bereitstellung der Dekon-Bereitschaft im Rangierbahnhof für einen tropfenden Kesselwagen. Ein Trupp der BF im Form 2 Anzug nahm eine Probe und dichtetet die Leckage ab, anschließend wurden die Kollegen der BF beim Entkleiden ihrer Form 2 Anzüge unterstützt. Das LF 10 war in Bereitschaft auf der HFW.

Einsatzende:

Fr. 29.12.2017 / 18:09 Uhr

Lfd.-Nr. 55

Gefahrstoffeinsatz

Maßnahme (NE):

Das LF 10 stellte einen Trupp zur Notdekontamination. Der GW Dekon P übernahm die Dekontamination der zwei Trupps der Berufsfeuerwehr, welche unter CSA Form 2 im Einsatz waren.

Einsatzende:

Do. 12.10.2017 / 06:35 Uhr

Lfd.-Nr. 44

Gasgeruch

Lage:

Seit mehreren Tagen kam es vermehrt zu Anrufen aufgrund eines Gasgeruches in einigen Stadtteilen von Mannheim.

Maßnahme (NE):

Am Abend wurden im Rahmen einer zweiten Alarmierung die Gebiete: Rosenstrasse / im Wörtel / Weißenburgerstrasse / Obstgartenweg und Friedrichstrasse mit dem Erkundungswagen 1 abgefahren.

Einsatzende:

So. 01.10.2017 / 20:48 Uhr

Lfd.-Nr. 43

Gasgeruch

Lage:

Seit mehreren Tagen kam es vermehrt zu Anrufen aufgrund eines Gasgeruches in einigen Stadtteilen von Mannheim.

Maßnahme (NE):

Es wurden drei Erkundungsteams eingeteilt. Das Erkundungsteam auf dem FüKw übernahm zusätzlich die Koordinierung. Es wurden die Gebiete rund um folgende Straßen erkundet: Meerwiesenstrasse / Pfalzplatz / Rottfeldstrasse / Janderstrasse / Friednestrasse / Traubenstrasse. Imweiteren Verlauf auch die Casterfeldstrasse.

Einsatzende:

So. 01.10.2017 / 12:51 Uhr

Lfd.-Nr. 42

Gefahrstoffeinsatz

Maßnahme (NE):
Ein Trupp führte Trockendekon an vier Kollegen der Berufsfeuerwehr Mannheim durch.

Einsatzende:

Mi. 12.09.2017 / 17:32 Uhr

Lfd.-Nr. 40

Gefahrstoffeinsatz

Lage:
Ein LKW verlor 70%ige Salzsäure welche auch in die Kanalisation lief. Die Menge war so gering, dass eine Beseitigung mittels viel Wasser ausreichend war.

Maßnahme (NE):
Der GW Dekon P war für eine eventuell notwendige Dekonmaßnahme in Bereitstellung. Der CBRN ErkW nahm ein vergleich mittels PH Papier an anderen Stellen, ob es sich um den besagten Stoff handelt. Anschließend fuhr der Erkunder die mögliche Strecke des LKW ab um festzustellen ob größere Mengen Salzsäure verloren wurden um ggfs. eine Spezialfirma zur Straßenreinigung nachzufordern.

Einsatzende:

Di. 02.08.2017 / 01:05 Uhr

Lfd.-Nr. 37