Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Vor Ort war ein Kesselwagen mit Acrylsäure leckgeschlagen. Diese wurde abschließend von der BASF Werkfeuerwehr in einen intakten Kesselwagen umgefüllt.

Maßnahme (NE)

Während das LF10 den Stadtschutz auf der Wache sicherstellte und der GW Dekon P vor Ort in Bereitschaft stand, wurden mit einem Erkunder Messfahrten im umliegenden Stadtgebiet durchgeführt.

Einsatzende:

28.04.2021 /14:43 Uhr

Lfd.-Nr. 35

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Vor Ort kam es zum Austritt von ca. 400 Litern Isocyanaten.

Maßnahme (NE)

Durch die Erkunderbesatzung wurden Messungen mit dem PID durchgeführt. Der ausgetretene Gefahrstoff wurde durch mehrere Trupps mit Chemikalienbinder abgestreut, unter CSA Form 2 mit Filter aufgenommen und in Fässern entsorgt. Das eingesetzte Personal wurde von uns dekontaminiert.

Einsatzende:

12.04.2021 /20:14 Uhr

Lfd.-Nr. 33

Brand in einer Industrieanlage

Lage:

Gemeldet war ein Brand in einem Lagerhaus für organische Peroxide. Vor Ort konnte jedoch weder ein Brand, noch ein Gefahrstoffaustritt, jedoch aber eine defekte Heizungsanlage festgestellt werden.

Maßnahme (NE)

Wir richteten Vorsorglich eine Dekonstelle mit Einpersonendusche ein und kleideten die eingesetzten Trupps aus. Ebenfalls standen wir mit den Erkundern in Messbereitschaft.

Einsatzende:

14.02.2021 /13:31 Uhr

Lfd.-Nr. 19

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Bei Verladearbeiten von 2 Tonnen Natriumcyanid berichtete ein Arbeiter von einem stechenden Geruch, worauf dieser sich mehrfach übergeben musste. Die Person wurde nach einer Auskleidung dem Rettungsdienst übergeben. Eine Erkundung der Einsatzstelle durch einen Trupp der Berufsfeuerwehr unter Chemiekalienschutzanzu Form 3 konnte jedoch keinen Stoffaustritt feststellen.

Maßnahme (NE)

Wir errichteten eine Dekonstelle und betrieben sie mit einem Trupp unter Chemikalienschutzanzug Form 2. Ein weiterer Trupp stand unter Chemikalienschutzanzug Form 3 als Rettungstrupp bereit. Für die Dauer des Einsatzes stellte das LF20 KatS den Stadtschutz auf der Wache sicher.

Einsatzende:

05.02.2021 /23:22 Uhr

Lfd.-Nr. 12

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Vor Ort konnte der Druckverlust eines Kesselwagens mit Hexamethylendiamin festgestellt werden. Am Anschluss befanden sich Produktanhaftungen. Da die Undichtigkeit nicht geschlossen werden konnte wurde der Einsatz an die BASF Werkfeuerwehr übergeben.

Maßnahme (NE)

Wir unterstützten die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch Messungen mittels pH-Papiers und PID. Unsere Messungen ergaben, dass es sich bei dem austretenden Stoff nicht um Produkt, sondern um Stickstoff handeln musste. Es bestand daher keine Gefahr.

Einsatzende:

21.01.2021 /15:20 Uhr

Lfd.-Nr. 08

Geruchsbelästigung

Lage:

Gegen 11:37 Uhr wurden wir aufgrund eines Großbrandes im Raum Ladenburg zu einer Geruchsbelästigung  in den mannheimer Osten gerufen.

Maßnahme (NE)

Wir unternahmen mit beiden Erkundern Messfahrten in den Stadtteilen Seckenheim, Friedrichsfeld und Rheinau. Aufgrund der negativen Messergebnisse und der vorhandenen Windrichtung, konnte eine Belästigung durch Brandrauch ausgeschlossen werden. Ebenfalls besetzten wir den ELW ATF  sowie den GW ATF und führten an der Einsatzstelle in Ladenburg Messungen mittels SIGIS II durch. Parallel dazu wurde ein LF in Stadtschutz genommen.

Einsatzende:

19.05.2020 /16:21 Uhr

Lfd.-Nr. 25

ATF Einsatz

Lage:

Aus bislang ungeklärter Ursache war ein, auf einem Werksgelände befindlicher, Tankzug mit 33%iger Salzsäure leckgeschlagen. Die Ortsfeuerwehr leitete bereits erste Abdichtungsversuche ein. Ebenfalls wurden entstehende Dämpfe mit einem Wassernebel eingefangen.

Maßnahme (NE):

Wir führten in der unmittelbaren Umgebung des Industriegebiets mit dem Erkunder Messungen durch. Ebenfalls führten wir mit dem SIGIS – System des ELW ATF von einer nahe gelegenen Brücke eine Fernerkundung durch. Ein zweiter Erkunder verblieb auf der Hauptfeuerwache in Bereitstellung.

Einsatzende:

07.01.2020 /16:43 Uhr

Lfd.-Nr. 06

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

An einem Kesselwagen mit Schwefelsäure hatten Mitarbeiter eine Nebelbildung beobachtet. Daher wurde ein Produktaustritt vermutet.

Maßnahme (NE):

An der Einsatzstelle wurde ein Aufenthaltszelt mit Heizung und Beleuchtung, sowie die Einpersonendusche von uns errichtet und betrieben. Zwei Trupps der Berufsfeuerwehr waren zur Erkundung unter Chemikalienschutzanzug Form 3 im Einsatz. Diese mussten jedoch nicht von uns dekontaminiert werden, da sich der Nebel als Wasserdampf herausstellte und somit kein Produkt ausgetreten war.

Einsatzende:

11.12.2019 /23:37 Uhr

Lfd.-Nr. 114

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aus einem Gaswäscher trat 5% Schwefelsäure aus. Ein Trupp der Berufsfeuerwehr versuchte die Stelle abzudichten. Als das nicht gelang, wurde die Schwefelsäure in Behälter umgepumpt.

Maßnahme (NE):

Wir übernahmen die Dekontamination der eingesetzten Trupps und des Werkzeugs.

Einsatzende:

02.08.2019 / 05:39 Uhr

Lfd.-Nr. 79

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aus einem Seefrachtcontainer trat ein Pflanzenschutzmittel aus. Der Container befand sich bei Eintreffen bereits in einer Auffangwanne. Ein Trupp der Berufsfeuerwehr begutachtete den Container unter Chemikalienschutzanzug Form 3 und zog eine Probe.

Maßnahme (NE):

Wir errichteten eine Dekonstelle und dekontaminierten den eingesetzten Trupp.

Einsatzende:

31.07.2019 / 14:27 Uhr

Lfd.-Nr. 78