Gefahrstoffeinsatz Mühlauhafen 5 von 5

Lage:

Die Bergung der Fässer aus dem Seefrachtcontainer wurde fortgesetzt und abgeschlossen.

Maßnahme (NE)

Wir standen wieder in Bereitschaft und führten Luftmessungen mittels HI-90 durch.

Einsatzende:

01.09.2022 / 23:57 Uhr

Lfd.-Nr. 78

Gefahrstoffeinsatz Mühlauhafen 4 von 5

Lage:

Der Container wurde geöffnet und die darin befindlichen Fässer von einer Fachfirma geborgen.

Maßnahme (NE)

Wir standen für die Dauer der Bergung in Bereitschaft und nahmen Infrarot-Messungen der Umgebungsluft mittels HI-90 vor.

Einsatzende:

01.09.2022 / 00:30 Uhr

Lfd.-Nr. 77

Gefahrstoffeinsatz Mühlauhafen 1 von 5

Lage:

Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es zu einer chemischen Reaktion innerhalb eines mit Hydrosulfit beladenen Seefrachtcontainers im Mannheimer Mühlauhafen. Dadruch entstand eine mehrere hundert Meter hohe Schwefeldioxidwolke. Es sollte der größte Feuerwehreinsatz in der Mannheimer Geschichte werden.

Maßnahme (NE)

Die Besatzung des Dekon-P errichtete vor Ort in ca. 200m Abstand zum Container eine Dekonstelle. Nachdem vier Kameraden der Berufsfeuerwehr dekontaminiert worden waren, drehte der Wind, sodass die Dekonstelle nochmals um ca. 130m verschoben werden musste. Die Besatzung des MZF unterstützte im weiteren Verlauf bei den weitern Dekontaminationen. Die Erkunderbesatzung führte im Stadtgebiet Luftmessungen durch und evakuierte mit der Polizei die direkt betroffenen Bewohner. Im weiteren Einsatzverlauf wurden weitere Messfahrten unternommen und Luftproben gezogen. Auf der Wache standen zwei Löschfahrzeuge von uns in Bereitschaft, um im Fall einer Explosion direkt eingreifen zu können.

Einsatzende:

24.08.2022 / 02:09 Uhr

Lfd.-Nr. 68 + 69

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aufgrund eines tropfenden, mit Ethanol beladenen, Kesselwagens musste die LF20KatS bestzung den Stadtschutz auflösen und den GW Dekon-P besetzen.

Maßnahme (NE)

Bei Eintreffen war die Leckage bereits von den Kollegen der Berufsfeuerwehr gestoppt worden. Wir unterstützten bei den Aufräumarbeiten.

Einsatzende:

19.07.2022 / 10:50 Uhr

Lfd.-Nr. 54

Stadtschutz

Lage:

Vor Ort brannte auf einem Schrottplatz ein Schrottberg von ca. 200qm Grundfläche.

Maßnahme (NE)

Zunächst stellten wir, einsatzbereit auf der Wache, den Stadtschutz sicher. Parellel dazu, wurden beide Erkunder zu Messfahrten in der näheren Umgebung der Einsatzstelle entsandt.

Einsatzende:

30.01.2022 / 13:19 Uhr

Lfd.-Nr. 08+09

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Gemeldet war der Austritt von 1000L Natronlauge-Lösung. Das ausgelaufene Produkt wurde von Kräften der Berufsfeuerwehr mit Chemiekalienbinder unter CSA Form3 abgebunden.

Maßnahme (NE)

Die eingesetzten Kräfte der BF wurden von uns dekontaminiert und entkleidet.

Einsatzende:

22.12.2021 / 05:37 Uhr

Lfd.-Nr. 114

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Vor Ort trat aus der Kühlanlage einer lokalen Brauerei Ammoniak aus. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr dichteten die Anlage unter Chemiekalienschutzanzug Form 3 ab.

Maßnahme (NE)

Während die Besatzung des GW Dekon-P eine Dekonstelle für die eingesetzten Trupps errichtete und betrieb, führte unser Erkunder in der näheren Umgebung Messfahrten durch.

Einsatzende:

08.11.2021 / 15:30 Uhr

Lfd.-Nr. 108

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Gemeldet war ein Produktaustritt an einem mit Natronlauge beladenen Kesselwagen. Vor Ort konnten jedoch nur eingetrocknete Produktreste an einem Flansch vorgefunden werden. Diese wurden von einem Trupp unter CSA Form 2 mittels Wasser weggespült.

Maßnahme (NE)

Der eingesetzte Trupp wurde von uns entkleidet.

Einsatzende:

19.09.2021 / 17:56 Uhr

Lfd.-Nr. 79

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Umstürzen eines mit ca. 65 Tonnen Chlormethan beladenen Kesselwagens. Ein Produktaustritt konnte nach einer Erkundung durch Kräfte der Berufsfeuerwehr ausgeschlossen werden. Die Einsatzstelle wurde der BASF Werkfeuerwehr übergeben, die den Tankinhalt im Laufe der weiteren Tage in einen intakten Kesselwagen umpumpte. Währenddessen wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle von verschiedenen Mannheimer Abteilungen sichergestellt.

Maßnahme (NE)

Wir errichteten einen Dekonplatz und standen in Bereitschaft. Aufgrund des fehlenden Produktaustritts konnte auf Dekonmaßnahmen verzichtet werden.

Einsatzende:

14.09.2021 / 22:30 Uhr

Lfd.-Nr. 75

Gefahrstoffeinsatz

Lage:

An einem Entleerungsventil eines, mit Styren beladenen, Kesselwagens wurde ein tropfenweiser Produktaustritt festgestellt. Das Ventil wurde durch Kräfte der BF unter CSA Form 2 verschlossen.

Maßnahme (NE)

Wir führten eine Trockendekontamination an den eingesetzten Trupps durch.

Einsatzende:

14.09.2021 / 13:13 Uhr

Lfd.-Nr. 74