Mitglied werden

Mitglied werden, wie?

BBK Flyer Ehrenamt

Bällen hinterher rennen ist Ihnen zu langweilig?
Sie haben keine Lust mehr den ganzen Tag daheim zu sitzen?
Sie suchen ein neues Hobby, das nicht eintönig sondern abwechslungsreich ist?

Dann könnte es durchaus sein, dass es Ihnen bei uns gefällt.
Abgesehen vom Ansehen, das man von Freunden und Bekannten bekommt, wenn man sagt: "Ich bin Feuerwehrmann" anstatt: "Ich spiele Tennis", gibt es noch viele weitere tolle Anreize seine Freizeit mit etwas zu verbringen, dass nicht nur viel Spaß, Aktion und Abwechslung bringt und noch dazu wichtig und unverzichtbar für die Allgemeinheit ist.

Die Dinge die Sie mitbringen müssen sind hauptsächlich etwas Zeit (10-20 Stunden im Monat), das richtige Alter (17 Jahre), sportliche Fitness und vor allem viel Lust am ehrenamtlichen Engagement und Spaß an Feuer, Wasser und Technik.

Falls Sie jetzt neugierig geworden sind und mehr über die Aufgaben und Tätigkeiten eines Feuerwehrmanns wissen wollen, stöbern Sie doch noch ein bisschen auf dieser Homepage, oder kommen Sie doch einfach bei einem regulären Übungstermin vorbei.


Ausbildung zum Feuerwehrmann

 Vom Truppmann zum Truppführer


Seine Feuerwehrlaufbahn beginnt man frühestens mit 17 Jahren mit dem Grundlehrgang. Acht Wochen lernt man hier die theoretischen und praktischen Grundlagen um Brände zu löschen und Personen zu retten.
Neben Brandbekämpfung steht auch technische Hilfeleistung (z.B.: Autos aufschneiden), Erste Hilfe und Fahrzeugkunde auf dem Lehrplan. Darüber hinaus erfährt man hier auch noch theoretisches Wissen über rechtliche Grundlagen, vorbeugenden Brandschutz, Fahrzeugkunde und anderes. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung ist man "Truppmann" und kann mit einem Truppführer zusammen im "Trupp" im Einsatz aktiv werden.
An die Truppmannausbildung schließt sich die Ausbildung zum Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger an. In der Sprechfunker-Ausbildung wird der korrekte Ton im Funkverkehr gelernt. Außerdem ist sie Voraussetzung für den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger, der für viele körperlich anstrengendste Lehrgang.
Der richtige Umgang mit den Pressluftflaschen wird vor allem praktisch geübt. Darüber hinaus lernt man viel über die Orientierung im Brandrauch, das Absuchen von verqualmten Räumen und Dinge, die sonst noch unter Atemschutz wichtig sind.
Nachdem man Grund-, Sprechfunker-, und Atemschutzgeräteträgerlehrgang bestanden hat, darf man auch im Einsatz ins Feuer.
Nach zwei Jahren und 11 verschiedenen Workshops, bei denen verschiedene Themen geübt und vertieft werden, darf man an der so genannten Truppmann-2-Prüfung teilnehmen und ist damit vollständig ausgebildeter Feuerwehrmann.
Nach erfolgreicher Prüfung kann man den Truppführerlehrgang besuchen, um selbst einen Trupp zu führen.


Interesse?

Genug Informationen auf der Homepage gefunden und jetzt?


Wie kann man Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr werden?    

Grundvoraussetzungen sind zunächst die Volljährigkeit und körperliche Eignung, sowie ein einwandfreier Leumund

Am Anfang steht das Kennen lernen.  

Da man sich im Dienst bei der Feuerwehr unbedingt jederzeit aufeinander verlassen können muss, ist es wichtig, dass die Chemie untereinander stimmt. Um zu sehen, ob man sich in der Gruppe wohl fühlen kann, sollte man unbedingt einige Übungen als Beobachter begleiten. Hierzu ist eine Absprache mit der Kommandantin oder ihrem Stellvertreter sinnvoll, um einen Ansprechpartner zu haben und geeignete Termine zu finden (einige Übungen finden außerhalb des Gerätehauses statt).

Entschlossen?  

Wenn die Entscheidung von Seiten des Interessenten für die weitere Teilnahme und eine feste Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr gefallen ist, regelt das Feuerwehrgesetzt den weiteren Ablauf.

Zunächst wird er zur nächsten Abteilungsausschusssitzung eingeladen. Der Abteilungsausschuss setzt sich aus gewählten Vertretern der Abteilungsmitglieder zusammen. Hier stellt sich der Interessent noch einmal vor und klärt evtl. offene Fragen. Der Abteilungsausschuss äußert sich im Anschluss in geheimer Abstimmung für oder gegen eine Aufnahme gegenüber der Abteilungsführung. Die Entscheidung wird im Anschluss dem Interessenten mitgeteilt.

Ein weiteres Gremium ist der Feuerwehrausschuss. Auch in diesem sitzen gewählte Vertreter der aktiven Mitglieder der Feuerwehr Mannheim. Nach Erledigung des folgenden Punktes wird schließlich in diesem Kreis ein letztes Mal über die Aufnahme entschieden.

Am Anfang steht auch bei uns der Papierkrieg mit vielen Formularen, ohne die es auch bei uns nicht geht.   Neben den Formularen wird noch ein Passbild benötigt, das nicht älter als ein Jahr sein sollte. Es sollten  Name und Anschrift auf der Rückseite vermerkt sein.  Durch die Stabsstelle der Feuerwehr Mannheim wird für Personen mit Wohnsitz in Mannheim direkt ein Führungszeugnis beantragt. Personen mit Wohnsitz außerhalb Mannheims müssen ein Führungszeugnis mitbringen, das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf.

Bei Angabe des Grundes (Teilnahme am Feuerwehrdienst), entstehen im Allgemeinen bei den Bürgerdiensten keine Kosten.   Vor der endgültigen Aufnahme wird die Feuerwehrdienst- und Atemschutztauglichkeit durch einen von der Stadt Mannheim beauftragten Arbeitsmediziner festgestellt. Die Einladung hierzu erfolgt automatisch über das Amt 37.   Die Kosten für diese Untersuchung übernimmt die Stadt Mannheim.

Die Pflichten eines Feuerwehrangehörigen  

Solange keine besondere Einteilung erfolgt, ist es selbstverständlich, dass jeder Feuerwehrangehörige an allen Einsätzen und Veranstaltungen seiner Abteilung teilnimmt. Bei Krankheit, Urlaub oder bei beruflichen bzw. besonderen privaten Umständen kann man jedoch auch entschuldigt fehlen. Bei Krankheit ist auf Verlangen eine Kopie der Krankmeldung vorzulegen. Bei Abwesenheit durch sonstige Gründe muss im Voraus eine schriftliche „Fehlmeldung“ an die Abteilungsführung erfolgen.

Ausbildung:  Um die Einsatzfähigkeit sicher zu stellen und weil die Übungsinhalte lebenswichtig sein können, muss aber jeder an einer festgelegten Anzahl von Ausbildungsstunden jährlich teilnehmen.

Dass man den Weisungen seiner Vorgesetzten folgt, die Unfallverhütungsvorschriften einhält, anvertraute Ausrüstungsgegenstände pfleglich behandelt und sich gegenüber seinen Mitmenschen ordentlich verhält, ist eigentlich selbstverständlich. Weitere Regeln für unser reibungsloses Zusammenleben haben wir in unserer Dienst- und Hausordnung zusammengestellt.

Die Rechte eines Feuerwehrangehörigen

Jedes Mitglied der Feuerwehr hat das Recht auf Ausbildung und Ausrüstung. Weitere Rechte ergeben sich aus den Wahlrechten vor allem bei der Abteilungsversammlung, bei welcher sich jeder zu Wort melden und sein Anliegen vortragen kann. Letzteres ist bei uns übrigens jederzeit möglich, in dem man einfach die Kameraden anspricht, von denen man etwas möchte.   Selbstverständlich ist jedes Feuerwehrmitglied bei Einsätzen oder Veranstaltungen der Feuerwehr über die Unfallkasse Baden-Württemberg unfallversichert.