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Der erste Schritt ist geschafft!

Wir begrüßen ganz herzlich Anne Liebherr, Jasmin Pribil, Dominik Braun und Felix Dunker in unserer Einsatzabteilung, die heute ihren Grundlehrgang bestanden haben. Und wie sich das gehört, stellt unsere Abteilung natürlich die beiden Lehrgangsbesten!

In letzter Zeit hat unsere aktive Abteilung enormen Zuwachs bekommen. Dazu gekommen sind einige erfahrene Feuerwehrler, die vorher bereits in anderen Wehren aktiv waren, Jugendliche aus unserer Jugendabteilung, die aufrgrund ihres Alters in die Einsatzabteilung wechseln durften, aber auch jede Menge junge Erwachsene, die mit ihrem Grundlehrgang in dieses ganz besondere Ehrenamt und Hobby gestartet sind. Wir wünschen euch jede Menge Spaß und gutes Gelingen bei euren ersten Einsätzen und eurer weiteren Ausbildung!

Silvesterbereitschaft

Auch dieses Jahr feiern wir Silvester wieder gemeinsam auf der Wache und sind parallel für Ihre Sicherheit da! Die Autos sind gecheckt und wir sind für alles bereit was kommen mag.

Wir hoffen auf einen ruhigen Dienst und wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein frohes, glückliches Jahr 2019!

Gefahrgutübung im Neckarauer Hochbunker

Heute führten wir eine Gefahrstoffübung im Neckarauer Hochbunker durch. Das Szenario: Eine Frau rief bei der Polizei an und erzählte von ominösen Gestalten, die einige Kanister in den Bunker getragen hätten. Bei der Kontrolle der Räumlichkeiten durch die Polizei wurde vermutlich ein Drogenlabor aufgefunden. Daher wurden wir alarmiert um die Gefahrenlage zu bewerten, sowie Proben der Chemikalien zu nehmen.

Während die Dekon-P - Besatzung bereits eine Dekontaminationsstelle aufbaute, rüstete sich ein Trupp mit Chemikalienschutzanzug Form 2, sowie schwerem Atemschutz aus. Dieser wurde mit unseren Messgeräten IMS, PID, iBRID und FH40G ausgestattet. Diese Messgeräte analysieren die Bestandteile der Luft und warnen bei Gefahr. Das FH40G misst die Strahlung und warnt so vor möglichen radioaktiven Gefahren. Der Auftrag des Trupps war es die Lage zu erkunden, das Labor nochmals ausfindig zu machen, eine Lageskizze aufzuzeichnen, fotografisch Beweismittel festzuhalten und die Umgebungsatmosphäre zu kontrollieren. Die Lage stellte sich wie folgt da: In einer versteckten Ecke des Bunkers war eine Drogenküche eingerichtet worden, in der mehrere Kanister und Kleingebinde lagen. Ebenso wurde ein Kanister tropfend, sowie 2 weiße Pulver vorgefunden. Nachdem alle Informationen per Funk nach draussen gegeben wurden, zog man sich wieder zurück. Nach diesen Informationen wurde die Schutzkleidung des Probenahmetrupps, sowie die Probenahmeverfahren für die verschiedenen Substanzen ausgewählt. Nach der Probenahme wurde der Trupp durch die Dekonstelle geschleust.

Der Innenangriff mit Steigrohr

Bei der heutigen Übung drehte sich alles um den Innenangriff. Besonders im Fokus lagen die Verwendung einer vorinstallierten Steigleitung und das Absuchen von Räumen mittels Wärmebildkamera. An zwei Stationen wurden diese Themen behandelt.

An Station 1 galt es in einem dunklen, erwärmten Raum eine Person, sowie verschiedene andere Objekte zu finden. So gab es beispielsweise auch eine Gasflasche zu bergen, oder den Füllstand von versteckten Kanistern per Funk durchzugeben. All diese Aufgaben konnten mittels Wärmebildkamera sehr gut gelöst werden.

An Station 2 wurde eine Einsatzübung durchgespielt. Laut Szenario musste ein Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss eines mehrstöckigen Wohnhauses gelöscht werden. Nachdem man das Treppenhaus erkundet hatte, wurde ein Trupp unter Atemschutz in den zweiten Stock geschickt. Hierbei konnte eine Steigleitung verwendet werden. Ein zweiter Trupp wurde zur Kontrolle des Treppenhauses geschickt. Ein dritter Trupp stellte eine Steckleiter um so einen zweiten Rettungsweg zu schaffen. Ebenfalls wurde ein Lüfter in Stellung gebracht, um die Sicht zu verbessern.

Nachbarschaftshilfe Stollenwörthweiher

Gestern erreichte unseren Kommandanten ein telefonischer Hilferuf vom Schwimmverein Mannheim eV. Dessen Schwimmsteg am Stollenwörthweiher war aufgrund des niedrigen Wasserstandes auf Grund gelaufen. Dies könnte nun den Steg verziehen und diesem somit Schaden zufügen. Wir erklärten uns selbstverständlich bereit am nächsten Tag zu helfen.

So fuhren einige freiwillige Helfer heute morgen um 10 Uhr mit dem LF20 KatS zum Stollen. Plan war es, mithilfe von Wasserdruck die Schwimmkörper des Stegs zu unterspülen und somit den Grund an der Stelle des Stegs zu vertiefen. Zu diesem Zweck wurde die Tragkraftspritze in Stellung gebracht und zwei Helfer gingen mit Wathosen, sowie jeweils einem Rohr vor. Andere Unterstützten die Tätigkeit mit Schaufeln. Nach drei Stunden konnte der Grund unter den Schwimmkörpern  ca. 40 - 50 cm vertieft werden - genug um die hoffentlich nur noch kurze Niedrigwasserphase zu überstehen.

Gefahrgutübung mit der Berufsfeuerwehr

Heute trafen wir uns auf der Wache Süd zu einer Übung mit den Kollegen der Wachschicht B. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann auch los. Das Szenario beinhaltete einen verunglückten LKW, bei dessen Ladearbeiten ein Fass Dimethylsulfat leckgeschlagen war. Dieser Stoff ist ätzend, giftig und karzinogen (krebserregend).

Den ersteintreffenden Einheiten der Berufsfeuerwehr kam ein aufgeregter Mann entgegengelaufen, der von seinem Kollegen berichtete, welcher die Ladearbeiten durchgeführt habe. Er solle sich noch vor Ort aufhalten. Daraufhin wurde der Angriffstrupp unter Form 2 zur Menschenrettung entsendet. Nachdem die Person gerettet war wurde der gleiche Trupp nochmals zur Erkundung geschickt. Zu diesem Zeitpunkt trafen unsere Kräfte mit dem Dekon-P ein. Nachdem durch die Erkundung bekannt war um welchen Stoff es sich handelte, bekamen wir vom GW-Mess das Sicherheitsdatenblatt und entschieden uns für eine Nassdekontamination mit Wasser und Seife. In binnen von 15 Minuten war die Dekonstelle voll einsatzbereit und es konnte bereits der erste Trupp durchgeschleust werden. Ein zweiter Trupp sicherte derweil das leckgeschlagene Fass in einem Überfass. Der Trupp wurde zuerst grob in einer Wanne, sowie in der Dekondusche gründlich gereinigt und abschließend entkleidet. Nach Beendigung der Arbeit wurde auch der 2. Trupp durch die Dekonstelle geschleust.

Insgesamt kann man sagen, dass die Zusammenarbeit reibungslos lief und somit die Einsatzabläufe sehr gut geübt werden konnten.

Gefahrstoffübung am Rangierbahnhof

"Tropfender Kesselwagen",

so lautete das Alarmstichwort und war damit der Auftakt zu einer Gefahrstoffübung der etwas anderen Art. Am Rangierbahnhof eingetroffen kam uns ein Mitarbeiter entgegengelaufen. Er berichtete dem Zugführer von einem tropfenden Kesselwagen, der direkt um die Ecke stehen sollte. Ausserdem sagte er, dass niemand sonst aktuell hier wäre und sich somit niemand in akuter Gefahr befinden würde. Um diese Aussage zu prüfen wurde der Angriffstrupp des LF10 unter schwerem Atemschutz auf Erkundung geschickt. Mit einer Mulde ausgestattet sollten sie auch zeitgleich die tropfende Flüssigkeit auffangen, sofern dies die Zustände erlauben würden. Währenddessen wurde die Einsatzstelle abgesperrt, ein zweifacher Brandschutz aus Pulver und Schaum, sowie eine Dekonstelle errichtet. Anschließend machte sich ein zweiter Trupp unter Chemikalienschutzanzug Form2 bereit. Dieser bekam den Befehl eine größere Auffangwanne zu positionieren und die Leckage zu bekämpfen. Dies gelang dem Trupp durch einfaches Schließen des Ventils. Danach wurden beide Trupps durch die Dekonstelle geschleust und entkleidet.

Die Übung verlief trotz einiger Übungskünstlichkeiten sehr reibungslos. Die Leckage war schnell gefunden und konnte zügig verschlossen werden. Hauptaugenmerk lag bei der Übung auch nicht auf dem gesamten Einsatzablauf, sondern auf der Bedienung und den Sicherheitseinrichtungen eines Kesselwagens. Zu diesem Zweck wurde der Kesselwagen abschließend einmal gemeinsam begangen. Dabei wurden uns verschiedene Absperrvorrichtungen, Sicherheitsmechanismen und auch allerhand allgemeine Fragen erleutert bzw. beantwortet.

Mit grünem Daumen im Einsatz

Vergangenen Freitag rückten wir zu einem speziellen Einsatz aus. Um das schöne Grün Mannheims zu erhalten, bat das Grünflächenamt die Feuerwehr um Unterstützung. Selbstverständlich besetzten wir unsere Fahrzeuge, um die Pflanzen in unserer Heimatstadt mit Wasser zu versorgen. 73 Jungbäume und Flachwurzler am Vogelstangsee und an der Siebenbürger Straße galt es von uns zu bewässern.

Wir hoffen, dass sich die Hitze bald legt, aber wir sind jederzeit bereit für den nächsten grünen Einsatz.

Mit grünem Daumen im Einsatz

3. Platz bei der 17. Ortsmeisterschaft des SSV Neckarau

Auch dieses Jahr haben wir wieder an der, vom SSV Neckarau ausgerichteten, Ortsmeisterschaft teilgenommen. Mit insgesamt drei Teams traten wir in der Disziplin "1.40 KK-Sportgewehr" gegen zahlreiche andere Vereine an. Unserer 2. Mannschaft gelang der Weg auf's Treppchen und sie bescherte uns einen souveränen 3. Platz. Ausserdem erlangten unsere Kameradinnen und Kameraden Andre Kudla, Maren Schwerdtner, Martin Hofmann und Sven Knauff einen 2. Platz, bzw. 6. Platz, bzw. 9.Platz, bzw. 10. Platz in der Einzelwertung.

Abschließend gilt ein Dank dem SSV Neckarau ausgesprochen. Wir hatten wieder sehr viel Spaß und freuen uns auf nächstes Jahr!