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Objektübung

Heute stand wieder einmal eine Einsatzübung auf dem Plan. Doch trainierten wir dieses Mal in der Geschäftsstelle der Sportkreisjugend Mannheim - eine für uns bisher unbekannte Location.

Das Übungsszenario: Angenommen wurde ein Zimmerbrand im hinteren Teil des Erdgeschosses eines zweistöckigen Gebäudes. Angeblich seien noch Personen im Gebäude und die Flammen hatten bereits über ein Fenster auf einen PKW übergegriffen. Zu diesem Szenarion rückten wir in Zugstärke aus. Das bedeutete in unserem Fall ein LF10, zwei LF20 KatS, sowie unser FüKW als Einsatzleitkomponente.

An der Einsatzstelle eingetroffen begannen Zug- und Gruppenführer mit der Erkundung der Lage. Vorgefunden wurde ein Hauseigentümer, der selbst schon mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen eingeleitet hatte, welche jedoch nicht erfolgreich waren. Er konnte allerdings Informationen dazu geben, dass die Küche im hinteren Teil in Brand geraten war und noch 3 Personen vermisst würden. Eine Person hatte sich schon an einem Fenster bemerkbar gemacht. Diese hatte sich eine Verletzung zugezogen, weshalb sie es nicht alleine aus dem Fenster im Erdgeschoss schaffte. Ein Trupp wurde unmittelbar mit der Rettung beauftragt und der Person wurde aus dem Fenster geholfen. Desweiteren wurden zwei Trupps zur Menschenrettung ins Gebäude entsandt, sowie ein Trupp mit der Brandbekämpfung des PKW's und anschließend der Küche beauftragt. Während der erste Trupp die linksseitigen Räume absuchte und prompt im ersten Raum auf eine der Vermissten traf, wurde auch der zweite Trupp im ersten rechtsseitigen Raum fündig. Nachdem die Personen gerettet und dem Rettungsdienst übergeben worden waren, wurden die Trupps zum Absuchen der weiteren Räume wieder ins Gebäude entsand. Bei dieser Gelegenheit wurde die Bewusstlosigkeit eines Kameraden simuliert. Dieser konnte noch vor Eintreffen des Rettungstrupps von den anderen Kameraden im Gebäude gerettet werden.

Fazit: Zusammenfassend war es eine tolle Übung, die durch die neue Umgebung besonders auch die Atemschutzgeräteträger forderte und auch das Ausrücken in Zugstärke war für unsere Zugführer wieder einmal interessant. Daher gilt unser Dank an die Sportkreisjugend Mannheim, dass wir unsere Übung in ihren Räumlichkeiten abhalten durften.

Pilotübung: Aufbau und Betrieb einer Notfallstation

Am heutigen Morgen nahmen wir an einer großen Pilotübung von vier Gebietskörperschaften in Wiesloch teil. Das Land Baden-Württemberg überarbeitete im Jahr 2015 die Rahmenempfehlung zur Planung in der Umgebung kerntechnischer Anlagen, welches ein Konzept zum Betrieb und Aufbau einer Notfallstation beinhaltet. Eine Notfallstation ist eine Einrichtung des Katastrophenschutzes für die Bevölkerung aus einem betroffenen Gebiet. An dieser können sich Bürger freiwillig auf eine Kontamination hin überprüfen lassen, sowie sich dort auch ggf. dekontaminieren. Außerdem werden ihnen dort eine medizinische Versorgung, psychologische Betreuung und auch generelle Informationen zum Umgang mit der Katastrophenlage bereitgestellt.

Im Rahmen dieser Übung betreuten wir mit Kollegen des Rettungsdienstes, sowie der Polizei die Teilstation 2. Unsere Station bestand aus zwei Portalmonitoren, welche die Personen zunächst auf Kontamination überprüften. Für die Übung mit mehr als 200 Einsatzkräften, wurden über 100 Darsteller*innen beauftragt, die teilweise mehrmals unsere Station passierten. Je nach der Höhe der Kontamination wurden die Personen anschließend in drei Kategorien eingeteilt, welche entweder direkt in die Betreuungshalle, zu einer genaueren Nachkontrolle, oder auch priorisiert zur Dekontaminierung geschickt wurden. Ebenfalls übernahmen wir an dieser Station mittels CoMo-170ZS die Nachkontrolle der zweiten Kategorie.

Zusammenfassend gilt es zu sagen, dass diese umfangreiche Übung für das erste Mal sehr gut ablief und mit dem Konzept „Notfallstation“ eine bereits praktikable Schutzmaßnahme für die Bevölkerung in Baden-Württemberg existiert. Mittels Feedbackbogens wurden sich abschließend noch kleine Verbesserungsvorschläge von den eingesetzten Einsatzkräften eingeholt.

Sommertagsumzug 2019

Auch wenn die eisigen Temperaturen an diesem Wochenende es nicht vermuten lassen: Der Sommer steht vor der Tür! Zeit also, wie jedes Jahr in Neckarau den Winter zu verbrennen. Zahlreiche Kinder verfolgten heute das Spektakel nach dem Sommertagsumzug auf dem Niederbrücklplatz, bei dem die Feuerwehr Neckarau wieder traditionell den Brandschutz sicherstellte.

Abschließend konnten diese auch unsere Feuerwehrtechnik bewundern. Dabei bewarben wir unsere neue Kindergruppe, welche noch wenige Plätze für interessierte Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren frei hat.

Mehr Infos sowie der Mailkontakt über: https://jugendfeuerwehr-mannheim.de/kin…/abteilung-neckarau/

Jahreshauptversammlung 2019

Stolze 64 aktive Mitglieder hat die Einsatzabteilung der Feuerwehr Neckarau inzwischen, die sich am heutigen Montag gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr zur Jahreshauptversammlung einfanden. Neben einer Menge Wahlen, Beförderungen und Ehrungen stand auch ein Überblick über die stolze Leistung des vergangenen Jahres auf dem Plan.

So waren wir im vergangenen Jahr an 104 Einsätzen beteiligt, die in 1.890 Arbeitstunden von uns abgearbeitet wurden. Über 700 Stunden mehr als noch im Vorjahr. Insgesamt betrug die geleistete Arbeit aller Teilbereiche im Jahr 2018 13.042 Stunden, was ein Anstieg von ca. 1.000 Stunden im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders hervorzuheben sind dabei auch die 2.105 Lehrgangsstunden, deren Anzahl sich auch um über 500 Stunden gesteigert haben.

Der Abteilungsjugendfeuerwehrwart Rouven Hübner nutzte auch gleich die Chance, ausführlich über die Jugendarbeit zu berichten. Im Jahr 2018 wuchs die Zahl der Jugendlichen auf beachtliche 35, zusätzlich werden in der neu gegründeten Kindergruppe für 6- bis 9-Jährige mittlerweile 10 Kinder betreut.

Abschließend wurden die Kameraden Wille und Benedikter zu Gruppenführern bestellt, die Kameraden Hübner und Walker zum Abteilungsjugendfeuerwehrwart, beziehungsweise zum stellvertretenden Abteilungsjugendfeuerwehrwart ernannt, die Kameraden Knauff und Köhler zum Oberfeuerwehrmann befördert, der Kamerad Kinzel zum Hauptfeuerwehrmann befördert, die Kameraden Kaller und Urban zum Hauptlöschmeister befördert und der Kamerad Huber zum Brandmeister befördert. Ausserdem wurden die Kameraden Franz, Häffner, Hübner, Kaller, Luik, Treleano, sowie die Kameradin Schwerdtner, teilweise nachträglich, für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem bronzenen Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrt. Besonders hervorzuheben gilt es den Kameraden Hofmann. Er erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold für 40 Jahren aktiven Feuerwehrdienst.

Sprechfunk, Strahlrohrtraining und Wasserentnahme offenes Gewässer…

... lauteten die drei Übungseinheiten an diesem Montag. Zu diesem Zweck wurden die Kameraden in drei Gruppen aufgeteilt, welche dann im Rotationsverfahren alle Stationen durchliefen.

An Station 1 galt es über Funk parallel zwei Lego-Bauanleitungen an die an die aufbauenden Kameraden im Erdgeschoss zu übermitteln. 40 Minuten hatten die Kameraden Zeit, beide Spielzeugmodelle nach mündlicher Anleitung zu bauen.

Die Wasserentnahme mittels Saugschläuchen wurde an Station 2 geübt. Obwohl die Entnahme von Wasser aus einem offenen Gewässer im Mannheimer Stadtgebiet bisweilen selten vorkommt, ist sie bei Großbränden oftmals unverzichtbar. Gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 trainierten wir das standardisierte Vornehmen einer Saugleitung. Bei dieser Gelegenheit wurde in einem zweiten Durchgang auch nochmal ein Schaumangriff aufgebaut.

Die dritte Station beinhaltete den Aufbau eines Löschangriffs, das Schlauchmanagement sowie ein Strahlrohrtraining. Nach dem Üben verschiedener Sprühbilder und Löschtaktiken wurde der Einsatz der Mannschutzbrause (ein sehr breit gefächerter Wasserstrahl) im Falle einer plötzlichen Durchzündung trainiert. Die Station wurde mit einem kleinen Teamspiel abgeschlossen, bei dem es galt, einen Fussball mittels Wasserstrahl zwischen Pylonen hindurch in ein Tor zu befördern. Das schnellere Team gewann dabei logischerweise.

Der erste Schritt ist geschafft!

Wir begrüßen ganz herzlich Anne Liebherr, Jasmin Pribil, Dominik Braun und Felix Dunker in unserer Einsatzabteilung, die heute ihren Grundlehrgang bestanden haben. Und wie sich das gehört, stellt unsere Abteilung natürlich die beiden Lehrgangsbesten!

In letzter Zeit hat unsere aktive Abteilung enormen Zuwachs bekommen. Dazu gekommen sind einige erfahrene Feuerwehrler, die vorher bereits in anderen Wehren aktiv waren, Jugendliche aus unserer Jugendabteilung, die aufrgrund ihres Alters in die Einsatzabteilung wechseln durften, aber auch jede Menge junge Erwachsene, die mit ihrem Grundlehrgang in dieses ganz besondere Ehrenamt und Hobby gestartet sind. Wir wünschen euch jede Menge Spaß und gutes Gelingen bei euren ersten Einsätzen und eurer weiteren Ausbildung!

Silvesterbereitschaft

Auch dieses Jahr feiern wir Silvester wieder gemeinsam auf der Wache und sind parallel für Ihre Sicherheit da! Die Autos sind gecheckt und wir sind für alles bereit was kommen mag.

Wir hoffen auf einen ruhigen Dienst und wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein frohes, glückliches Jahr 2019!

Gefahrgutübung im Neckarauer Hochbunker

Heute führten wir eine Gefahrstoffübung im Neckarauer Hochbunker durch. Das Szenario: Eine Frau rief bei der Polizei an und erzählte von ominösen Gestalten, die einige Kanister in den Bunker getragen hätten. Bei der Kontrolle der Räumlichkeiten durch die Polizei wurde vermutlich ein Drogenlabor aufgefunden. Daher wurden wir alarmiert um die Gefahrenlage zu bewerten, sowie Proben der Chemikalien zu nehmen.

Während die Dekon-P - Besatzung bereits eine Dekontaminationsstelle aufbaute, rüstete sich ein Trupp mit Chemikalienschutzanzug Form 2, sowie schwerem Atemschutz aus. Dieser wurde mit unseren Messgeräten IMS, PID, iBRID und FH40G ausgestattet. Diese Messgeräte analysieren die Bestandteile der Luft und warnen bei Gefahr. Das FH40G misst die Strahlung und warnt so vor möglichen radioaktiven Gefahren. Der Auftrag des Trupps war es die Lage zu erkunden, das Labor nochmals ausfindig zu machen, eine Lageskizze aufzuzeichnen, fotografisch Beweismittel festzuhalten und die Umgebungsatmosphäre zu kontrollieren. Die Lage stellte sich wie folgt da: In einer versteckten Ecke des Bunkers war eine Drogenküche eingerichtet worden, in der mehrere Kanister und Kleingebinde lagen. Ebenso wurde ein Kanister tropfend, sowie 2 weiße Pulver vorgefunden. Nachdem alle Informationen per Funk nach draussen gegeben wurden, zog man sich wieder zurück. Nach diesen Informationen wurde die Schutzkleidung des Probenahmetrupps, sowie die Probenahmeverfahren für die verschiedenen Substanzen ausgewählt. Nach der Probenahme wurde der Trupp durch die Dekonstelle geschleust.

Der Innenangriff mit Steigrohr

Bei der heutigen Übung drehte sich alles um den Innenangriff. Besonders im Fokus lagen die Verwendung einer vorinstallierten Steigleitung und das Absuchen von Räumen mittels Wärmebildkamera. An zwei Stationen wurden diese Themen behandelt.

An Station 1 galt es in einem dunklen, erwärmten Raum eine Person, sowie verschiedene andere Objekte zu finden. So gab es beispielsweise auch eine Gasflasche zu bergen, oder den Füllstand von versteckten Kanistern per Funk durchzugeben. All diese Aufgaben konnten mittels Wärmebildkamera sehr gut gelöst werden.

An Station 2 wurde eine Einsatzübung durchgespielt. Laut Szenario musste ein Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss eines mehrstöckigen Wohnhauses gelöscht werden. Nachdem man das Treppenhaus erkundet hatte, wurde ein Trupp unter Atemschutz in den zweiten Stock geschickt. Hierbei konnte eine Steigleitung verwendet werden. Ein zweiter Trupp wurde zur Kontrolle des Treppenhauses geschickt. Ein dritter Trupp stellte eine Steckleiter um so einen zweiten Rettungsweg zu schaffen. Ebenfalls wurde ein Lüfter in Stellung gebracht, um die Sicht zu verbessern.