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Gefahrstoffübung am Rangierbahnhof

"Tropfender Kesselwagen",

so lautete das Alarmstichwort und war damit der Auftakt zu einer Gefahrstoffübung der etwas anderen Art. Am Rangierbahnhof eingetroffen kam uns ein Mitarbeiter entgegengelaufen. Er berichtete dem Zugführer von einem tropfenden Kesselwagen, der direkt um die Ecke stehen sollte. Ausserdem sagte er, dass niemand sonst aktuell hier wäre und sich somit niemand in akuter Gefahr befinden würde. Um diese Aussage zu prüfen wurde der Angriffstrupp des LF10 unter schwerem Atemschutz auf Erkundung geschickt. Mit einer Mulde ausgestattet sollten sie auch zeitgleich die tropfende Flüssigkeit auffangen, sofern dies die Zustände erlauben würden. Währenddessen wurde die Einsatzstelle abgesperrt, ein zweifacher Brandschutz aus Pulver und Schaum, sowie eine Dekonstelle errichtet. Anschließend machte sich ein zweiter Trupp unter Chemikalienschutzanzug Form2 bereit. Dieser bekam den Befehl eine größere Auffangwanne zu positionieren und die Leckage zu bekämpfen. Dies gelang dem Trupp durch einfaches Schließen des Ventils. Danach wurden beide Trupps durch die Dekonstelle geschleust und entkleidet.

Die Übung verlief trotz einiger Übungskünstlichkeiten sehr reibungslos. Die Leckage war schnell gefunden und konnte zügig verschlossen werden. Hauptaugenmerk lag bei der Übung auch nicht auf dem gesamten Einsatzablauf, sondern auf der Bedienung und den Sicherheitseinrichtungen eines Kesselwagens. Zu diesem Zweck wurde der Kesselwagen abschließend einmal gemeinsam begangen. Dabei wurden uns verschiedene Absperrvorrichtungen, Sicherheitsmechanismen und auch allerhand allgemeine Fragen erleutert bzw. beantwortet.

Mit grünem Daumen im Einsatz

Vergangenen Freitag rückten wir zu einem speziellen Einsatz aus. Um das schöne Grün Mannheims zu erhalten, bat das Grünflächenamt die Feuerwehr um Unterstützung. Selbstverständlich besetzten wir unsere Fahrzeuge, um die Pflanzen in unserer Heimatstadt mit Wasser zu versorgen. 73 Jungbäume und Flachwurzler am Vogelstangsee und an der Siebenbürger Straße galt es von uns zu bewässern.

Wir hoffen, dass sich die Hitze bald legt, aber wir sind jederzeit bereit für den nächsten grünen Einsatz.

Mit grünem Daumen im Einsatz

3. Platz bei der 17. Ortsmeisterschaft des SSV Neckarau

Auch dieses Jahr haben wir wieder an der, vom SSV Neckarau ausgerichteten, Ortsmeisterschaft teilgenommen. Mit insgesamt drei Teams traten wir in der Disziplin "1.40 KK-Sportgewehr" gegen zahlreiche andere Vereine an. Unserer 2. Mannschaft gelang der Weg auf's Treppchen und sie bescherte uns einen souveränen 3. Platz. Ausserdem erlangten unsere Kameradinnen und Kameraden Andre Kudla, Maren Schwerdtner, Martin Hofmann und Sven Knauff einen 2. Platz, bzw. 6. Platz, bzw. 9.Platz, bzw. 10. Platz in der Einzelwertung.

Abschließend gilt ein Dank dem SSV Neckarau ausgesprochen. Wir hatten wieder sehr viel Spaß und freuen uns auf nächstes Jahr!

Brand einer Industrieanlage

Zu einem bereits gut bekannten Einsatzort und seinem charakteristischen Geruch rückte gestern kurz vor 19 Uhr unser LF20Kats aus. Mit insgesamt ca. 100 Einsatzkräften war die Feuerwehr vor Ort, um den Brand in einer Kakao-Mühle, als auch alle daraus entstandenen Glutnester zu löschen und das Gebäude abzusuchen. Zwei Mitarbeiter der Firma wurden leicht verletzt, konnten aber vor Ort behandelt werden. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und den verschiedenen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht und das Brandgut aus der Trommel sowie den Rohrleitungen entfernt werden. Bis wir gegen 24 Uhr mit sauberer Kleidung und neuen Atemschutzgeräten wieder auf der Wache waren, wurde auch unser LF 10 mit einer Gruppe besetzt und stellte den Stadtschutz während des Einsatzes sicher.

Ein großes Dankeschön gilt dem Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Baden Württemberg, dessen Mannheimer Kräfte uns vor Ort verpflegt haben, wie auch dem Fundament Restaurant, in dem zwei unserer Kameraden auch zu später Stunde noch mit leckerem Essen versorgt wurden!

Nachtrag Unwettereinsätze

Was hielten uns die Unwetter die letzten zwei Wochen auf trab. Nach unserem 14 Stunden Einsatz am 01.06.18 wurden wir darauf noch 3 mal zum Unwettereinsatz alarmiert. In 28 Stunden reiner Unwetter-Einsatzzeit wurden allein von uns 40 Einsätze abgearbeitet. Das macht insgesamt über 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die Bürger Mannheims in den letzten zwei Wochen. Die vier Einsätze die nichts mit den Unwettern zu tun hatten, sind hierbei nicht erfasst.

Zusammenfassend hoffen wir, dass sich das Wetter nun beruhigt hat. Sollte jedoch das Gegenteil eintreten können Sie sich sicher sein, dass wir noch voll motiviert sind!

14 Stunden Unwettereinsatz

Beim gemeldeten Unwetter heute, blieb Mannheim leider nicht verschont. Um 01:57 Uhr wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Aufgrund der 254 Einsatzstellen im Stadtgebiet Mannheim, sollten wir mit unseren beiden Löschfahrzeugen noch bis 16 Uhr im Einsatz bleiben.

Insgesamt arbeiteten wir 25 Einsatzstellen ab, wobei wir in neun Fällen nicht tätig werden mussten. Hauptsächlich galt es überflutete Keller auszupumpen. Auch eine Tiefgarage war dabei. Besonders schlimm traf es die Stadtteile Käfertal, Seckenheim und Friedrichsfeld, in denen wir größtenteils im Einsatz waren.

Unser Dank gilt den freundlichen Anwohnern, die uns während des Dauereinsatzes immer wieder Getränke und Snacks angeboten hatten.

Sichern, Halten und Rückhalten

Das war der treffende Titel unsere Ausbildungseinheit heute. Ziel war es Knoten, den Aufbau einer adäquaten Sicherung und den Umgang mit unserem BIG FIRELINER® zu üben. "BIG FIRELINER®" ist hierbei die Bezeichnung unseres, in der Einsatzjacke integrierten, Gurtsystems, welches den klassischen Feuerwehrhaltegurt abgelöst hat. Im Rahmen von drei Stationen handelten wir diese Themen ab.

An Station 1 wurde das Sichern während der Selbstrettung geübt. Der Übungsturm auf unserem Gelände war daher der perfekte Ort für diese Übungseinheit. Aus dem zweiten Obergeschoss galt es sich durch das Fenster hindurch abzuseilen. Natürlich waren wir bei der Übung durch ein zweites Seil extra gesichert.

Station 2 beinhaltete das Rückhalten von Feuerwehrangehörigen z.B. beim Betreten von Dächern. Simuliert wurde hierbei das Dach durch unseren Übungshof. Es galt sich also an einer Laterne mittels Mastwurf und Spierenstich anzuschlagen und sich mit einem Achterknoten selbst zu sichern. Danach wurde der zu sichernde Kamerad mit Halbmastwurf und Achterknoten gegen Absturz gesichert.

Halten wurde an Station 3 trainiert. Hierbei galt es sich an einer Leiter anzuschlagen, um ggf. Arbeiten an einer Aussenfassade sicher durchführen zu können. Dabei kam uns das rote Band unseres Big Fireliners zu Hilfe, der eine schnelle und vor allen Dingen sichere Alternative zu Seilen und Knoten ist.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kameraden

Feuerwehr Mannheim Neckarau
v.l.n.r. Patrick Freiermuth, Dominik Rendant, Hendrik Zimmer und Maximilian Dörsam

Am heutigen Samstag ging wieder einmal ein Grundlehrgang bei der Feuerwehr Mannheim zu Ende.

Für vier Neckarauer ist der erste Schritt geschafft. Nun müssen sie noch zum Atemschutz- und Sprechfunkerlehrgang, dann sind sie fit für ihre ersten Einsätze. Wir gratulieren Hendrik Zimmer, Dominik Rendant, Maximilian Dörsam und Patrick Freiermuth zum bestehen des Grundlehrgangs!

Zirkeltraining Probenahme

Heute stand eine besondere Übung an. Besonders deshalb, weil einige während der Übung die dafür vorgesehene Schutzkleidung, den Overgarment, trugen. Ziel war es, den zahlreichen neuen Mitgliedern die verschiedenen Arten der Probenahme näherzubringen und den erfahreneren Kameraden die Gelegenheit zu geben, sich an den Overgarment zu gewöhnen. An vier Stationen galt es verschiedene Proben zu nehmen. So musste man an Station 1 den Umgang mit dem Miniprobenahmeset üben. Das Handling des kleinen Sets gestaltete sich durch die Handschuhe besonders schwierig. Hier waren sowohl eine kleine Feststoffprobe, als auch eine Flüssigkeitsprobe zu nehmen. Auch galt es eine pH-Wert- Bestimmung durchzuführen. An Station 2 musste eine Gewässerprobe aus einer Zysterne entnommen werden. Hier war es von Bedeutung eine Wasserpobe vom Grund zu nehmen und nicht von höherliegenden Wasserschichten. Von einer Wand galt es eine Wischprobe an Station 3 zu nehmen. Abschließend wurde noch eine größere Feststoffprobe an Station 4 genommen.

Jahreshauptversammlung 2018

Bereits zum zweiten Mal konnten wir unsere Jahreshauptversammlung auf der neuen Hauptfeuerwache veranstalten. Fast schon gewohnheitsmäßig bekam unsere Abteilung ein dickes Lob aus allen Richtungen - sowohl von unserer eigenen Führung, als auch von der Amtsleitung und dem Stadtbrandmeister - für die im vergangenen Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Maren Schwerdtner wurde feierlich nach 5 erfolgreichen Jahren von Amtsleiter Karlheinz Gremm von Ihren Aufgaben als Abteilungskommandantin entpflichtet. Sie bleibt allerdings weiterhin ein aktives Mitglied und stv. Atemschutgerätewart unserer Abteilung. In Zukunft wird die FF Neckarau von Florian Häffner und seinem Stellvertreter Nepomuk Treleano geführt.

 

Doch werfen wir einen Blick auf das vergangene Jahr:

Wir sind kräftig gewachsen und hätten mit 63 aktiven Mitgliedern im Schulungsraum unseres alten Gerätehauses nicht mehr alle Platz gefunden. Gut, dass wir vergangenes Jahr mit auf die Hauptfeuerwache gezogen sind. Die Abteilungsstärke macht sich auch bei den geleisteten Dienststunden bemerkbar. Inzwischen leisten wir mit 12.391 Stunden so viel ehrenamtliche Arbeit wie umgerechnet 7,3 Vollzeitkräfte! Allein 1.145 Stunden verbrachten wir dabei im Einsatz. Ebenfalls gab es wieder einige Beförderungen und Ernennungen zum Gruppen- bzw. Zugführer zu verkünden. Herzliche Glückwunsche an die Kameradinnen und Kameraden Florian Häffner, Marina König, Vincent Urban, Benedikt Bremer, Andy Huber, Florian Fromm, Benjamin Krahmer, Daniel Bauer und Marvin Weyrich!

Besonders großen Zuwachs - auf nun mehr 35 Mitglieder - hat erfreulicherweise unsere Jugendfeuerwehr Mannheim Abt. Neckarau erhalten. Jugendfeuerwehrwart Tobias Stöckl stellte vor, wie er und sein Betreuerteam im vergangenen Jahr konsequent auf verschiedensten Veranstaltungen und in Schulen in Neckarau um den Nachwuchs für das spannende Hobby Feuerwehr geworben haben. Danach erfuhren wir von den Jugendsprechern, wie sich ihr vergangenes Jahr gestaltet hatte.

Abschließend ließen wir die Jahreshauptversammlung bei gutem Essen und Getränken ausklingen.