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Grundlehrgang bestanden!

Herzlichen Glückwunsch zum bestanden Grundlehrgang und herzlich willkommen jetzt ganz offiziell in unserer Abteilung ?? Auch wenn im Grundlehrgang erstmalig mehr Frauen als Männer vertreten waren , tragen wir unseren Kameraden auf Händen.. Ehm Schultern ??? Kehrt immer gesund von den Einsätzen zurück und passt auf euch auf.

Abriss altes Feuerwehrgerätehaus

In diesen Tagen verschwindet auf der Mallau ein Stück Neckarauer Feuerwehrgeschichte. Derzeit wird unser altes Gerätehaus, Standort der Neckarauer Feuerwehr 1994-2016, abgerissen.
In das Gebäude war die Freiwillige Feuerwehr Neckarau eingezogen, nachdem das im Jahr 1979 notdürftig bezogene Alte Badehaus im Ortskern Neckaraus aus allen Nähten geplatzt war und für einen zeitgemäßen Feuerwehrdienst nicht mehr genug Platz bot.
Auch wenn wir uns in unserer neuen Heimat, der Hauptfeuerwache, sehr wohlfühlen und keiner von uns
noch einmal mit dem alten Gerätehaus tauschen würde, so hat sich in 23 Jahren doch die eine oder andere Erinnerung angesammelt, die wir mit dem alten Standort verbinden.
Ein paar Bilder unserer alten Unterkunft aus ihren letzten Tagen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Silvesterbereitschaft 19/20

Das Jahr 2019 ist in ein paar Stunden vorbei.
Auch dieses Jahr stellen wir zusammen mit der Freiwillige Feuerwehr Mannheim Abt. Innenstadt, Feuerwehr Mannheim Abteilung NORD, Feuerwehr Mannheim, Abteilung Rheinau, Feuerwehr Wallstadt - Freiwillige Feuerwehr Mannheim Abteilung Wallstadt und natürlich der Berufsfeuerwehr Mannheim die Sicherheit Mannheims in der Silvesternacht sicher.

Hoffentlich sehen wir uns heute Nacht nicht!

Wir wünschen euch und euren Familien einen sicheren und guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahrzehnt!

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen euch und euren Familien frohe Weihnachten und bedanken uns ganz herzlich für eure Unterstützung im Jahr 2019 - sei es durch Spenden oder jede andere Unterstützung unseres Ehrenamts! Unsere Abteilung hatte bereits in der vergangenen Woche eine schöne Weihnachtsfeier. Ein paar Bilder davon möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Personalintensiver Mittwoch

Am heutigen Tage hatten wir gleich mehrere Dinge parallel zu erledigen. So ereilte uns zunächst ein Hilfeersuchen aus der SAP-Arena. Kurz vor einem Konzert, gab es ein technisches Problem an den Brandschutzeinrichtungen, welches bis Konzertbeginn nicht repariert werden konnte. Man bat uns daher ein LF und die dazugehörige Mannschaft zu stellen, um das Event abzusichern. Gerade als sich genügend freiwillige Helfer für das Konzert gefunden hatten, wurden wir zusätzlich zu einem Gefahrstoffeinsatz alarmiert. Doch auch für diesen Einsatz erreichte genügend Personal die Hauptfeuerwache. Neben 6 Leuten in der SAP-Arena, befanden sich nun auch 10 weitere am Rangierbahnhof im Einsatz. Und dort sollten sie auch noch einige Zeit bleiben, da der Einsatz bei wechselweise Schnee- und Eisregen noch ganze 7 Stunden lang andauern sollte.

Besonders zu loben sind die Kameradinnen und Kameraden, die sich für den Fall eines noch längeren Einsatzes zu einer zweiten Schicht gemeldet hatten. Denn nachdem dieser doch gegen 23:30 Uhr beendet war, fuhren sie trotzdem die Wache an, um der mittlerweile erschöpften Truppe zu helfen die nassen Ausrüstungsgegenstände zum Trocken aufzuhängen.

Objektübung

Bevor unser altes Gerätehaus auf dem Morchhof nun letztlich abgerissen wird, nutzten wir heute die Chance eine Objektübung in unserer ehemaligen Unterkunft abzuhalten. So hielt für diesen Abend ein Studentenwohnheim Einzug. Die Lage war brisant: Einem Studenten war beim Rauchen die Wasserpfeife umgefallen und so waren die glühenden Kohlen auf sein Sofa gefallen, welches sich sofort entzündete. Bis er den Feuerlöscher auf dem Gang geholt hatte, stand bereits die gesamte Couch in Vollbrand. Da er noch nie den Umgang mit einem Feuerlöscher geübt hatte, waren seine Löschversuche auch nicht von großem Erfolg gekrönt, sodass er sich an ein Fenster retten musste.

Bei Eintreffen bot sich unseren Führungskräften zunächst ein chaotisches Bild. Studenten die sich aus dem verrauchten Treppenraum flüchteten und eine Person, die schreiend am Fenster mit den Armen fuchtelte. Schnell stand fest, dass noch weitere Personen vermisst wurden. Während einer umfassenden Nachalarmierung weiterer Kräfte, wurde ein massiver Innenangriff vorbereitet. Insgesamt drei Trupps zur Menschenrettung, sowie ein Trupp zur Brandbekämpfung betraten das Gebäude. Es wurde ein Patientensammelplatz eingerichtet, sowie ein Lüfter in Stellung gebracht. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle großflächig von einem Trupp ausgeleuchtet. Nachdem mehrere Personen, darunter auch der Student am Fenster, durch Trupps sicher aus dem Haus gebracht werden konnten, wurde ein Mitglied des Brandbekämpfungstrupps durch herabstürzende Deckenteile - natürlich nur fingiert. Der sich sofort in Bewegung setzende Rettungstrupp, holte auch ihn mit nur einem gebrochenen Bein sicher aus dem Haus heraus.

Fazit: Eine tolle Übung, bei der vor allem unsere Trupps im Innenangriff auf ihre Kosten kamen. Viele Türen die es aufzubrechen und zahlreiche bewusstlose Personen die es zu retten galt, führten sie an ihre körperliche Belastungsgrenze. Eine für den Ernstfall sehr wichtige Erfahrung.

Probenahmeübung Biologie und Chemie

Da unserer Abteilung in Mannheim die Aufgabe des Gefahrstoffzuges übertragen wurde, ist das Üben des dazugehörigen Handwerkszeugs unverzichtbar. Durch unser Mitwirken in der Analytischen Task Force, sind gerade die Ansprüche an eine sorgfältige Probenahme stark gestiegen. Schließlich gilt es gewisse Standards in der Art und der Qualität der Probenahme zu wahren, um abschließend genaue und vergleichbare Analysen im Labor durchführen zu können. Im Nachgang der "BAO Salus"-Übung, bei der wir in Mannheim das Vorgehen bei einem Bioterroranschlag behördenübergreifend trainiert haben, war es recht einfach ein geeignetes Szenario für die heutige Probenahme zu finden.

So war die Aufgabe in einem "Wohngebäude" mehrere Proben von undefinierten Stoffen zu nehmen. Fest stand nur, dass sowohl biogefährliche, als auch chemische Stoffe vorhanden waren. Dabei handelte es sich um Flüssigkeiten, Pulver und Stäube. Um die Sauberkeit der Probenahmen festzustellen, wurden den Stoffen Farbpigmente beigefügt, welche unter UV-Licht leuchten.

Bei der Probenahme selbst gibt es einen Katalog von standardisierten Probenahmeverfahren zu den drei Hauptkategorien Radioaktiv, Biologisch und Chemisch. Je nach Beschaffenheit des Stoffes wird aus diesem ein geeignetes Verfahren ausgewählt. Größere Unterschiede gibt es hierbei vor allem bei der Dekontamination der Proben und des Personals. Während eine chemische Probe meist mit Wasser einfach dekontaminiert werden kann, bedarf es bei Bio-Proben eines Desinfektionsmittels mit entsprechend langer Einwirkzeit.

Mit mehreren Trupps probten wir einige dieser Standartverfahren und die Ergebnisse lassen sich sehen. Nach der Dekontamination, waren keine Farbpigmente auf der Aussenseite der Probe, sowie unseren Kameraden, mehr nachweisbar.

Ausbildungswochen bei der Abteilung

In den letzten Wochen hat unsere Abteilung wieder einmal massiv in die Aus- und Fortbildung unserer Mitglieder investiert, die allesamt sehr erfolgreich waren. Insgesamt haben die Prüfungen der letzten Tage 3 neue Grundlehrgangsabsolventen, 2 Maschinisten und 3 CSA-Träger hervorgebracht. Gratulation an Nicole Tettweiler, Lukas Siegel, Nikolas Koch, Jesse Walker, Benedikt Bremer, Dominik Rendant, Dominik Braun und Hendrik Zimmer!

Retten, Selbstretten, Halten und Rückhalten

Gleich an vier Stationen trainierten wir heute den richtigen Umgang mit unserem BIG FIRELINER®.

Hintergrund:

Seit mehreren Jahren ersetzt der BIG FIRELINER® bei uns den klassischen Feuerwehrhaltegurt. Beim BIG FIRELINER® handelt es sich um einen, in die Jacke integrierten, Multifunktionsgurt. Die Enden des Gurtes werden im Einsatzfall aus der Jacke gezogen und miteinander verbunden. Ein roter Gurt kann zum Halten ebenfalls eingehängt werden. Ansonsten kann man sich nun mittels externem Seil sichern oder auch abseilen.

Station 1 beschäftigte sich mit dem Sichern einer Person. Hier galt es, eine Person aus dem 1. OG über die Steckleiter gesichert absteigen zu lassen. Zunächst sicherte man sich selbst mittels Mastwurf und Spierenstich an einem Fixpunkt, legte der zu rettenden Person den Rettungsknoten an und lies sie mittels HMS an unserem BIG FIRELINER® über die Leiter absteigen. Zur weiteren Absicherung, stieg ein Feuerwehrmann vor.

An Station 2 stellten wir eine dreiteilige Schiebleiter, um ins 3.OG zu steigen. Hierbei lag der Fokus auf der korrekten Handhabung der Leiter und dem Halten mittels rotem Gurt. Auch wurden unsere neuen Mitglieder durch das Steigen der Leiter an die Höhe gewöhnt.

Wie wir uns an Absturzkanten oder im absturzgefährdetem Bereich gegenseitig rückhalten können, trainierten wir an Station 3. Hierbei sicherte sich der Sichernde an einem Festpunkt selbst (vgl. Sation 1) und ließ seinen Truppmann mittel HMS zur Absturzkante. Auf das Anlegen eines Rettungsknoten kann hierbei verzichtet werden, da stattdesen der BIG FIRELINER® eingebunden wird.

An der letzten Station wurde das Selbstretten simuliert. Dies findet nur im äußersten Notfall statt, wenn die Lage in  einem brennenden Gebäude keine andere Rückzugsmöglichkeit mehr bietet. Da dies auch im dichten Qualm der Fall sein kann, trainierten wir den Vorgang bei absoluter Dunkelheit, weshalb wir für Sie nur Bilder mit der Wärmebildkamera aufnehmen konnten.

 

Übung: Technische Hilfeleistung

Was können wir mit unserer Fahrzeugbeladung machen, wenn wir zu einer eingeklemmten Person gerufen werden? Unter dieser Fragestellung stand die heutige Übung. Das Szenario: Durch Unachtsamkeit setzte sich eine große Kabeltrommel in Bewegung. Ein Mitarbeiter geriet beim Versuch sie zu stoppen unter die Trommel.

An der Einsatzstelle eingetroffen erkundete der Zugführer zunächst die Lage, während der Angriffstrupp des einen Fahrzeugs schon die Patientenerstversorung einleitete. Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst, wurde dann begonnen die Kabeltrommel mittels hydraulischem Rettungsgerät langsam anzuheben. Zur Sicherung der Lage geschah dies mit beidseitiger Unterbauung der Trommel. Nachdem die Person entklemmt war, wurde sie auf ein Spineboard verbracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Das es auch andere Wege gibt mit unserer Fahrzeugbeladung die Person zu entklemmen, erprobten wir in einem zweiten Durchgang. Hierbei nutzten wir den Wasserdruck eines B-Druckschlauchs, um die Kabeltrommel die nötigen Zentimeter anzuheben.