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Amazon Smile: Jetzt auch mit uns!

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Unsere 4 Feuerwehr-Wichtel und der Rest der Abteilung freuen sich über eure Unterstützung!

Einsatzupdate

In den vergangenen 7 Tagen wurde unsere Abteilung gleich zweimal zu einem bestätigen Feuer und zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert.Am 21.11. ging es für uns kurz vor 12 Uhr zu einem Gebäudevollbrand nach Neuhermsheim. Das entsandte LF10 unterstütze mit 3 Trupps unter Atemschutz die Kräfte der Berufsfeuerwehr bei der Brandbekämpfung und dem Ablöschen der Glutnester. Unser Einsatzauftrag galt den beiden Gartenhäusern die ebenfalls in Brand gerieten. Im weiteren Einsatzverlauf kam ein weiteres Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, ein LF10 der FF Innenstadt, hinzu. Unser besetztes LF20KatS stellte im weiteren Verlauf den Stadtschutz auf der Hauptfeuerwache sicher.

Vergangenen Sonntag wurden wir wegen eines Kellerbrandes in Neckarau kurz nach Mitternacht alarmiert und stellten den Stadtschutz sicher. Während dessen fuhren wir zu einem Rauchwarnmelderalarm.Zuletzt piepste es für den ABC-Zug während des Übungsdienstes vergangenen Montag. Mit sämtlichen verfügbaren Kräften fuhren wir die Einsatzstelle an. Glücklicherweise ohne größere Tätigkeit.

Stadtweiter Probealarm: Die neuen Sirenen werden getestet

Am Freitag, 24. November, heulen um 17:15 Uhr im gesamten Mannheimer Stadtgebiet circa eine Minute lang die neuen Sirenen. Danach ist Eure Hilfe gefragt.
Die Feuerwehr bittet um Rückmeldung, wie gut Ihr die Sirenen hören konntet. Dazu gibt es verschiedene Kanäle:
- Ein Formular, das Ihr auf www.mannheim.de aufrufen könnt
- Telefonisch unter: 0621 / 293 6370
- Per E-Mail an: sirene@mannheim.de

Je größer die Rückmeldung ist, desto besser wissen wir, ob/wo wir eventuell noch nacharbeiten müssen. So können wir im Ernstfall so viele Menschen wie möglich erreichen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung! Eure Mannheimer Feuerwehr

Achtung: Für die Rückmeldungen bitte NICHT die 112 oder 110 anrufen! Diese Nummern sollen für Notfälle frei bleiben.

Weitere Informationen: https://www.mannheim.de/…/nachr…/abnahme-der-letzten-sirenen

Führungen auf der Hauptfeuerwache

Vergangene Woche wurde es wieder einmal voll auf der Hauptfeuerwache. Wir hatten zwei Besuchergruppen zu Gast: die CDU Neckarau und das Kolpingwerk Neckarau. Beide bekamen eine ausführliche Führung durch die Hauptfeuerwache inklusive des Gerätehauses der freiwilligen Feuerwehren. Danach stellten wir bei einer kleinen Stärkung noch im Besonderen unsere Arbeit als FF Neckarau vor, wobei sich einige interessante Diskussionen rund um das Thema Freiwillige Feuerwehr ergaben. Für beide Seiten zwei sehr informative Abende!

Losverkauf Neckarauer Kerwe

Wir sagen herzlichen Dank! Dieses Jahr übernahmen wir bei der Kerwe in Neckarau den Loseverkauf. Die Gewinne für diese Tombola stellt traditionell die Gemeinschaft der Selbständigen (GDS), die unserer Kommandantin Maren Schwerdtner nun am Dienstag feierlich den Gewinn von 2000,- überreichte. Jedes Jahr wird ein anderer Verein oder ehrenamtliche Organisation ausgewählt, der der Erlös zugute kommt. Wir investieren das Geld in eine zukunftsorientierte Jugendarbeit und in ein Alarmierungsrückmeldesystem, mit dessen Hilfe die Einsätze unserer freiwilligen Feuerwehr in Zukunft noch besser geplant werden können.

Kameraden auf der MÜB

In den vergangenen beiden Tagen besuchten einige unserer Kameraden die mobile Übungsanlage Binnengewässen, kurz MÜB, welche aktuell im Mannheimer Hafen liegt. Dort trainierten Sie verschiedene Ausbildungsblöcke. Von dem Betreten eines Schiffs mit voller Ausrüstung über die Leckabwehr bis hin zu den verschiedenen Löschtechniken bei der Schiffsbrandbekämpfung; jeder konnte etwas dazulernen.

Der erste Tag begann früh morgens mit einer Führung über das Schiff. Danach wurde sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe trainierte den Feuerwehreinsatz von Land aus. Dabei standen vor allem die Rumpfkühlung mittels Hydroschildes und der sichere Verletztentransport vom Schiff an Land im Fokus. Die zweite Gruppe übte währenddessen den Innenangriff in der schiffseigenen Brandsimulationsanlage. Besonderes fordernd waren hierbei  die viel engeren Gegebenheiten, der gut wärmeleitende Stahl welcher einen umgibt, sowie die Unterschiede zwischen einer normalen Türöffnung und der Öffnung eines Schotts, welches den Brandraum noch besser versiegelt und somit eine noch größere Gefahr für uns Feuerwehrleute darstellt. Nach dem Mittagessen wurden die Gruppen getauscht. Den Tag schloss ein gemeinsamer Gang durch die schiffseigene Atemschutzstrecke ab. Diese unterscheidet sich von den herkömmlichen Übungstrecken, da diese enger und mit verschiedenen Untergründen (Kies, Steinen, Reifen)
ausgestattet war.

Am zweiten Tag wurden die Gruppen beibehalten. Während Gruppe 1 die Leckabwehr in einer Simulationsanlage trainierte, probierte sich Gruppe 2 an dem richtigen Betreten eines Schiffs über verschiedene Zugangsmöglichkeiten. Bei der Leckabwehr galt es verschiedene Risstypen mithilfe von Hölzern o.ä. gegen Wassereintritt abzudichten. Beim richtigen Betreten eines Schiffs waren die Zugangsmöglichkeiten das Problem für die mit Atemschutz ausgrüsteten Kameraden. Es galt von einem kleinen Mehrzweckboot aus die Bugwand hochzuklettern. Mit einer Aluleiter war dies sehr einfach. Kräftezehrend dagegen war das besteigen mithilfe eines Kletternetzes oder einer Strickleiter. Auch nach dieser Übung wechselten die Gruppen. Am Ende von Tag 2 wurde gemeinsam ein kompletter Einsatz geprobt. Eine Gruppe kümmerte sich um die Rumpfkühlung und den Verletztentransport von Land aus, eine andere um den Innenangriff und die Menschenrettung.

Abschließend gilt unser Dank den Betreibern der MÜB und den Ausbildern. Danke für die gute Betreuung und die lehrreichen zwei Tage.

Übung: Rettungszug

Am heutigen Abend stand wieder einmal eine etwas außergewöhnliche Übung an.

Zusammen mit Kräften der Johanniter-Unfall-Hilfe trainierten wir den Ernstfall eines Zugunglücks. Dabei nutzten wir einen Rettungszug. Dieser Zug wird von der Deutschen Bahn bereitgestellt und durch Feuerwehr und Rettungsdienst besetzt. Er beinhaltet zwei Transportwägen, einen Gerätewagen, einen Löschmittelwagen und einen Sanitätswagen.

Die Übung begann recht entspannt. Wir nutzten das letzte Tageslicht, um zwei mal den Aufbau der Ladehilfen für den Zug zu proben. Diese sind notwendig, da man im Einsatzfall keinen ebenerdigen Einstieg wie im Mannheimer Hauptbahnhof hat. Dann begann die eigentliche Übung.

Zunächst war nur bekannt, dass ein Personenzug mit einem Traktor zusammengestoßen sei. Wir besetzten also den Rettungszug und simulierten eine Einsatzfahrt. Dabei wurde uns mitgeteilt, dass es wohl zahlreiche Verletzte geben solle. Am "Einsatzort" eingetroffen, stiegen wir aus dem Zug. Wir bemerkten zunächst, dass es mittlerweile dunkel geworden war. Es wurde sich also in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe kümmerte sich um den Aufbau der Ladehilfen und danach um ausreichende Beleuchtung. Die zweite Gruppe erkundete zunächst die Einsatzstelle auf potentielle Gefahren, sodass der Rettungsdienst sich danach um die Verletzen kümmern konnte. Insgesamt gab es 11 Verletzte - allesamt dargestellt von verschiedenen Schauspielern. Diese galt es nun zunächst vom Rettungsdienst zu sichten, von der Feuerwehr zu retten und in den Rettungszug zu befördern. Besonders schwierig gestaltete sich die Rettung des eingeklemmten Lokführers. Nachdem auch die letzte Person gerettet war, ging es ans Zurückbauen der ganzen Technik.

Abschließend trafen wir uns noch zu einer Feedbackrunde in der Hauptfeuerwache. Gelobt wurden der zügige Aufbau der Ladehilfen, sowie die schnelle Rettung vieler Patienten. Verbesserungspotenzial sah man in der Absprache mit dem Rettungsdienst und auch die Beleuchtung hätte schneller aufgebaut werden können. Alles in allem jedoch eine sehr gelungene Übung.

Übung: Gefahrgutkonzepte A und B

Bei der heutigen Übung trainierten wir den Aufbau unserer Konzepte für den Gefahrgutunfall.

Auf der Agenda stand zunächst, das Konzept A aufzubauen, welches bei atomaren Gefahrguteinsätzen zum Einsatz kommt. Dieses besteht aus verschiedenen Wannen, an denen jeweils ein Teil der Dekontamination stattfindet. So wird eine kontaminierte Person an jeder Wanne ein wenig mehr entkleidet und freigemessen.

Dahinter zu erkennen ist das Konzept B, welches bei biologischen Gefahrguteinsätzen zum Zuge kommt. Es besteht aus einem roten (verunreinigten) und einem grünen (sauberen) Bereich. Abgetrennt wird das ganze durch eine Dekontaminationsdusche. Da es bei biologischen Gefahren wichtig ist, eine lange Einwirkzeit des Dekontaminationmittels zu gewährleisten, steht vor dem Zelt eine in Folie eingeschlagene Bank, um die Wartezeit für die kontaminierte Person so angenehm wie möglich zu zu gestalten. Nach der Einwirkzeit wird das Mittel in der Dekontaminationsdusche mit Wasser abgewaschen und auf der grünen Seite der Schutzanzug ausgezogen.

Übung: Inbetriebnahme Trinkwasser-Notbrunnen

Was passiert eigentlich wenn in unserer Stadt einmal die Trinkwasserversorgung zusammenbricht? Dann kommen die 84 Trinkwasser-Notbrunnen zum Eisatz, die auf das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Da die Brunnen in so einem Fall von der Feuerwehr aktiviert werden, übten wir heute den Aufbau einer solchen Versorgungsstelle im Rahmen unserer Montagsübung.