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Abteilung macht sich fit fürs dFFA

Derzeit befindet sich ein großer Teil unserer Abteilung im Training für das dFFA (deutsche-Feuerwehr-Fitness-Abzeichen). Dabei geht es darum in den drei Kategorien (Stärke, Ausdauer und Koordination) jeweils eine Disziplin auf Bronze-, Silber-, oder Goldniveau zu bestehen. Das niedrigste Niveau gibt dabei das Niveau des Abzeichens an. Die Disziplinen sind alle mit Mindestvorgaben angegeben, sodass beispielsweise ein 20jähriger Kamerad für Gold, in der Kategorie Stärke und der Disziplin Klimmziehen, mindestens 16 vollständig saubere Klimmzüge am Sück machen muss.  Natürlich streben wir alle gemeinsam nach Gold, um nicht nur uns selbst etwas gutes zu tun, sondern damit auch Sie im Einsatzfall von unserer besseren Fitness profitieren können.

Sommertagszug 2018

Endlich ist es wieder soweit: Der Sommer 2018 ist nicht mehr fern! Damit der Winter gebührend verabschiedet werden konnte stellten wir, wie jedes Jahr, den Brandschutz beim Sommertagszug sicher. Bei bestem Wetter bahnte sich der  Zug in Richtung Niederbrücklplatz seinen Weg. Dort endete dieser mit der Verbrennung eines symbolischen Schneemannes. Ein Highlight für unsere jungen Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr, da sie am Schluss die seltene Gelegenheit hatten mal ein echtes Feuer zu löschen.

ABC-Übung: Messgeräte C

Vergangenen Montag trafen sich die Kameradinnen und Kameraden zur Stationsausbildung Messgeräte C. Die drei Stationen bestanden aus den verschiedenen Messgeräten, die wir derzeit zur Verfügung haben. Die erste Station bestand aus unserem Messrucksack, wobei hier der Fokus auf die richtige Benutzung des pH-Papiers, der korrekte Umgang mit den Prüfröhrchen und der dazugehörigen, neuen Gasspürpumpe lag. An der zweiten Station wurde der Umgang mit den verschiedenen Versionen eines PID's (Photoionisationsdetektor) geübt. Auch trainierten wir die korrekte Verwendung unserer verschiedenen IMS (Ionen-Mobilitäts-Spektrometer) an der dritten Station. Ebenfalls waren bei jeder Messung Messprotokolle auszufüllen, um auch den neueren Mitgliedern direkt Routine darin zu geben. Da wir an jeder Station neue Geräte zu benutzen hatten, kamen sowohl bei neuen, als auch älteren Kameraden zahlreiche Fragen auf, die entweder vom Stationsleiter vor Ort oder zusammen in der abschließenden, großen Runde erklärt wurden. Nach der Übung gab es noch das mittlerweile etablierte Abendessen. Auf dem Speiseplan standen dieses Mal selbstgemachte Burger.

Eine genauere Beschreibung der Geräte finden Sie unter http://ff-neckarau.de/technik/geraete/messgeraete

Großübung im Stellwerk Mannheim

Unklare Lage nach Arbeitsunfall -  mit diesem Stichwort wurde vergangen Montag unser LF10 zum Stellwerk Mannheim gerufen. Dieser informationsrare Startschuss für eine Objektübung ließ den Kameradinnen und Kameraden gewollt Raum für allerhand Spekulationen.

Eingetroffen, klagte ein Mitarbeiter über allgemeines Unwohlsein. Er erzählte dem erkundenen Gruppenführer, dass ein schienengebundenes Baufahrzeug ein Fass mit Gefahrstoff verloren hätte, welches nun auslaufen würde. Außerdem würden noch zwei Techniker vermisst werden. Nachdem das Fass lokalisiert und die Lage genau wie vom Mitarbeiter beschrieben vorgefunden wurde, alarmierte der Gruppenführer weitere Kräfte nach. Im Technikraum befanden sich zu diesem Zeitpunkt zwei offenbar bewusstlose Techniker, die von zwei Trupps unter PA in einer Crash-Rettung dem Rettungsdienst übergeben werden sollten. Zu diesem Zweck baute die restliche Fahrzeugbesatzung eine Not-Dekonstelle auf. Bei der Rettung wurde anhand der Stoffnummer offenbar, dass es sich um Methanol handeln musste.  Während der Rettungsarbeiten trafen auch der Dekon-P und das LF20KatS an der Einsatzstelle ein. Die Besatzung des Dekon-P übernahm nun die Aufgabe der Dekontamination und errichtete einen neuen Dekontaminationsplatz.

Ebenfalls wurde bei der Erkundung die Verrauchung des Technikraums festgestellt. Offenbar war das Methanol ins Gebäude gelaufen und hatte sich dort entzündet. Daher wurde ein Trupp zur Brandbekämpfung in den Innenangriff geschickt. Auch wurde ein Trupp unter Chemikalienschutzanzug Form 2 zur Sicherung des Fasses entsendet. Der Trupp verschloss die Löcher im Fass behelfsmäßig mit Ästen, was sich bei dieser Art von Chemikalie als schnelle, einfache und hochwirksame Lösung herausstellte. Der Trupp im Innenangriff konnte die zwei vermissten Techniker aus dem Gebäude retten und dem Rettungsdienst übergeben. Nach der Meldung "Feuer aus" blieb es nur noch übrig, alle Einsatzkräfte durch die Dekonstelle zu schleusen.

Am Ende sei ein Dank an die DB Netz AG ausgesprochen, welche uns freundlicherweise den Zugang zu Ihrem Stellwerk für die Übung gewährt hat und sich auch selbst ein Bild von unserer Arbeit gemacht hat.

Abteilung trainiert den Umgang mit der Wärmebildkamera

Gestern und heute wurde es für einige Kameraden unserer Abteilung einmal wieder spannend. Gemeinsam mit anderen Feuerwehrmännern wurde der Umgang mit der Wärmebildkamera geübt. Zusammen fuhr man zur "Realbrandausbildung B" nach Külsheim. Dort galt es sich mithilfe der Wärmebildkamera in einem feststoffbefeuerten Container zurechtzufinden und mehrere Menschenrettungen durchzuführen.

Zum Hintergrund: Vergangenes Jahr wurde für jede freiwillige Abteilung der Stadt Mannheim eine Wärmebildkamera angeschafft. Diese hat einen sehr hohen Einsatzwert, da sie die Orientierung bei Nullsicht, das Auffinden von Personen und Glutnestern, sowie eine Brandnachschau enorm erleichtert.

Da wir erst vor "kurzem" in den Besitz einer solchen Kamera gekommen sind, galt es nun eine verstärkte Ausbildungseinheit unter Einsatzbedingungen durchzuführen, um alle Funktionen des Geräts zu erlernen und das Arbeiten mit einer Wärmebildkamera zur Routine werden zu lassen. Zusammenfassend stieß das Seminar auf großen Zuspruch und die Plätze wurden rasch belegt. Alles in allem waren es zwei sehr lehrreiche Tage und unsere Kameraden kamen um einige Erfahrungen reicher zurück. Letztlich sei noch ein Dank an die Ausbilder und die Betreiber der Anlage in Külsheim ausgesprochen.

Europäischer Tag des Notrufs 112

Der 11.2. – in diesem Datum stecken drei wichtige Zahlen 112 – die europaweite Notrufnummer. Der Europäische Tag des Notrufs soll den einheitlichen Euronotruf bekannter machen. Ob Brand, Unfall oder Herzinfarkt, ob von Festnetz oder Handy: der Notruf funktioniert immer - auch im europäischen Ausland. Ebenfalls mit einem gesperrten Mobiltelefon, denn im Notfall zählt jede Sekunde.

Du bist krank und die Arztpraxen sind zu? Du bist nicht lebensbedrohlich erkrankt, kannst jedoch nicht bis zur nächsten Sprechzeit warten? Dann wähle den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117. Die Telefonnummer funktioniert ebenfalls ohne Vorwahl und gilt deutschlandweit.

Sturmbereitschaft

Das es um die Kameradschaft in unserer Abteilung sehr gut bestellt ist, zeigte sich uns einmal wieder vergangenen Mittwoch:

Auch an uns gingen die Wetterwarnungen nicht vorbei. Obwohl Mannheim geographisch bedingt oft nicht so schwer getroffen wird, entschied sich einer unserer Kameraden in die Runde zu fragen "ob es Leute gäbe, die freiwillig ihren Tag lieber zusammen auf der Wache verbringen wollen, um ggf. die Berufsfeuerwehr bei einer hohen Einsatzzahl zu unterstützen". Schnell kam eine bunt gemischte Staffel zusammen. Studenten bestückten ihren Rucksack mit Lernstoff und auch ganz gewöhnliche Arbeitnehmer verlegten ihr Home-Office auf die Hauptfeuerwache. Dann wurde noch fix die Verpflegung durchgeplant, denn wie jeder weiß: "Ohne Mampf, keinen Kampf". Man entschied sich für ein gemeinsames, kräftiges Frühstück und ein zusammen zubereitetes Mittagessen. Während der Kernzeit des Orkans wurde von 8 Uhr bis 10 Uhr das LF20KatS von uns besetzt. Danach wechselten wir auf das LF10.
Um 12:44 Uhr meldete sich dann plötzlich der Fahrzeugmelder und Sekunden später die Wachdurchsage. Ursache für den Alarm war ein umgestürzter Baum in der Lassallestraße. Dieser reichte bei Eintreffen über den Zaun in den Verkehrsraum hinein. Er wurde vom Angriffstrupp bis zur Grundstücksgrenze weggeschnitten und das Schnittgut verräumt.
Wieder auf der Wache und kurz vorm Mittagessen läutete um 13:42 Uhr wieder der Piepser. Diesmal drohte ein Baum in der Waldhofstraße umzufallen. Er lehnte glücklicherweise noch an einem Oberleitungsmast der Straßenbahn. Die Einsatzstelle gestaltete sich zunächst für schwierig, da ein PKW unmittelbar unterhalb des Baumes stand und der Halter nicht auffindbar war. Auch machten uns die Oberleitungen zu schaffen, welche für den Einsatz von der RNV stromlos geschaltet werden mussten. Zunächst wurde die Einsatzstelle abgesichert. Um ein Entfernen des Baumes zu ermöglichen, wurde der PKW von uns mit Hilfe des RW (BF Nord) versetzt. Die DLK (BF Nord) übernahm das Zerkleinern des Baumes. Abschließend wurde das Schnittgut von uns verrräumt.
Gegen 19 Uhr beendeten wir dann unsere Bereischaft.

Silvesterbereitschaft 2017/2018

Und ehe man sich versieht hat die neue Hauptfeuerwache schon ihr erstes Silvester hinter sich gebracht.

Auch wir waren gemeinsam mit fünf weiteren Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim über Neujahr einsatzbereit. Im engen Kreise wollten wir mit Raclette und zahlreichen weiteren Leckereien das neue Jahr begehen - doch bereits 18:13 Uhr merkte die Besatzung unseres LF10's, dass dieser Plan wohl schwerlich aufgehen würde. Gemeldet war ein Kleinbrand außerhalb Gebäude in der Seckenheimer Hauptstraße. Dort angekommen wurden die brennenden Papiercontainer mithilfe des Schnellangriffs zügig von einem Trupp unter PA abgelöscht. Wieder zurückgekehrt und einsatzbereit, erklang der Alarm um 21:15 Uhr erneut für unser LF10. Gemeinsam mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr eilte man zu einem Brandmeldealarm in der Rheingoldstraße. Glücklicherweise war die Ursache für den Alarm, eine Nebelmaschiene, schnell ausgemacht. Gerade erst eingerückt, klingelte der Piepser erneut. Um 21:48 Uhr ging es in die Pumpwerkstraße zum gemeldeten Kellerbrand, bei dem wir schon eingetroffene Kräfte der Feuerwehr Mannheim unterstützten. Um 22:05 Uhr stieß dann auch die Besatzung unseres LF20KatS dazu. Unsere Aufgaben waren hierbei die Rettung der noch im Gebäude befindlichen Personen, die Brandbekämpfung und das Lüften der zahlreichen Räume. Bei der Rückfahrt konnten wir von der Jungbuschbrücke kurz das Feuerwerk über Mannheim genießen. Während sich unser LF10 wieder einsatzbereit machte, wurde unser LF20KatS bereits 0:18 Uhr zu einem Balkonbrand in der Durlacher Straße gerufen. Wir unterstüzten dort die Berufsfeuerwehr und die FF Rheinau durch das Stellen eines Lüfters und das Absuchen des Treppenhauses. Um 0:43 Uhr läutete der Alarm dann wieder für unser LF10. Gemeinsam mit dem B-Dienst und der Drehleiter der Berufsfeuerwehr, sowie dem TLF von Nord fuhren wir zu einem Dachstuhlbrand in der Germaniastraße. Unser Angriffstrupp kontrollierte hierbei unter PA den Dachboden um eine Brandausbreitung nach innen zu verhindern. Danach wurde es zunehmend ruhiger und wir hatten wieder Zeit uns unserem Plan zu widmen, bis wir mit unserem LF20KatS zum letzten Silvestereinsatz um 2:05 Uhr ausrückten. Gemeldet war ein B1. In der August-Bebel-Straße angekommen, löschte unser Angriffstrupp unter PA den brennenden Papiercontainer mit einem C-Rohr. Gegen halb 5 lösten wir dann unsere Bereitschaft auf. Was wir da noch nicht wussten war, dass wir bereits um 16:49 Uhr wieder unterwegs sein würden. Mehr dazu finden Sie unter Einsätze.

Alles in allem war es eine anstrengende Silvesterbereitschaft, die jedoch auch viele schöne Momente hatte. Ich hoffe wir konnten Ihnen mit diesem Einblick in unser "Silvestergeschäft" den Eindruck vermitteln, dass wir gerne für Sie zu jeder Jahres- und Tageszeit da sind. Wir wünschen Ihnen ein gutes und vor allem sicheres Jahr 2018.

Nachwuchs in der Abteilung!

Ein Drittel der Menschheit feiert heute einen besonderen Geburtstag. Für uns ist es zum Ende diesen Jahres bereits der Dritte und bildet damit den krönenden Abschluß.
Am 2.11. hat Niklas Haidl das Licht der Welt erblickt. Stefan und Angela waren über Jahre treue Mitglieder unserer Abteilung. Seit ihrem Wegzug in die Pfalz unterstützt uns Stefan "nur noch" als Kassenwart unseres Fördervereins.

Am 10.12. folgte Junias Elia Duttig. Damaris und Christoph sind noch aktiv in unserer Abteilung und wir durften den neuen Erdenbürger auch schon an der Weihnachtsfeier begrüßen.
Wir gehen davon aus, daß beide die Tradition ihrer Familien fortführen und wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft werden. Damit das Outfit dafür schon einmal passt, bekamen beide von unserer Kommandantin schon einmal den "Einsatzstrampler" der Feuerwehr Neckarau zur Geburt geschenkt.
Wir versprechen, wenn sich das heutige Geburtstagskind bei uns meldet, bekommt es auch einen

Wir möchten den Anlass nutzen, den beiden Familien herzlich zu gratulieren und alles Gute zu wünschen.
Bei dieser Gelegenheit wünschen wir Euch allen da draußen ein frohes Weihnachtsfest und einen wundervollen Jahresabschluss, Glück, Gesundheit und Frieden für das kommende Jahr.

Danke an alle, die uns in diesem Jahr aktiv unterstützt haben, den Familien der Kameraden, die mit ihrem Verständnis und ihrer Geduld das Engagement der Aktiven begleiten und alle, die unser Tun wohlwollend verfolgen!

 

Weihnachtliche Grüße aus der Hauptfeuerwache

Wir haben den vergangenen Samstag genutzt und schon einmal den heiligen Abend vorgefeiert. Wie jedes Jahr war unser "Dankeschön" an die Kameradinnen und Kameraden sehr gut besucht. In weihnachtlicher, familiärer Atmosphäre feierten wir bei gutem Essen bis in die frühen Morgenstunden hinein. Einige unter uns durften sich bei dieser Gelegenheit über ein kleines Präsent für ihr besonderes Engagement im vergangenen Jahr freuen. Auch freuten wir uns über die zahlreichen Besucher aus der Altersmannschaft. Ebenfalls wurden manche nachträglich für ihren Einsatz beim G7-Gipfel 2015 auf Schloss Elmau ausgezeichnet.

Wir wünschen euch allen da draußen für die kommenden Tage frohe Weihnachten und ein gesegnetes Fest.